Am Morgen muss ich immer etwas Warmes haben. Auch gerne Gemüsereste vom Vortag. Jetzt wird der eine oder andere denken: „Welch Barbar!“ Macht nichts!
Heute hatte ich noch zwei Hand voll Spinat und eine halbe Stange Lauch im Kühlschrank. Zusammen mit einem pochierten Ei, ergab das ein veritables Frühstück. Zutaten:
Spinat
Lauch
1 Schalotte
Butter
2 EL Sahne
1 Ei
1 EL geriebener Gruyer
Salz, Pfeffer, Muskat, Rauchpaprika
Zubereitung:
Lauch in feine Ringe schneiden und blanchieren. Spinat gesondert blanchieren, abtropfen lassen und grob hacken.
Butter auslasse, die fein geschnittene Schalotte anziehen lassen, den Spinat zugeben, den Lauch zugeben und kurz ausdünsten lassen.
Die Sahne zugeben, abschmecken und zu letzt den Käse hinzufügen.
In der Zwischenzeit (also zu dem Zeitpunkt, wenn ich die Sahne zugebe) das Ei zum Pochieren in leicht siedendes Essigwasser geben.
Das Spinat-Lauchgemüse anrichten und das Ei oben auf setzen. Mit wenig Rauchpaprika bestreuen.
Im gesamten alemannischen Raum findet man den Wurstsalat. Genau: „den“ Wurstsalat und doch gibt es zwischen jeder Region feine Unterschiede.
Beginnen wir ganz im Süden in der Schweiz: laut Wikipedia gehört neben der „Brühe“, die wohl überall gleich ist, die berühmte „Cervelat“ hinein. Ferner habe ich mich belehren lassen, ist die Cervelat dann nicht in feine Streifen geschnitten, sondern der Länge nach halbiert und danach in Scheiben. Der Käse wird gewürfelt. Wenn wir aber „Schweizer Wurstsalat“ außerhalb der Schweiz bestellen, so versteht man darunter eben den heimischen Wurstsalat mit Käse als Zugabe. Und wie ich ferner belehrt wurde: Anstatt Brühe kann man auch Dressing sagen.
Ähnlich ist es mit dem Elsässer Wurstsalat: Grundzutaten sind Lyoner-Wurst und Käsestreifen. Oft heißt er Straßburger Wurstsalat, Schweizer Wurstsalat, oder einfach nur Wurstsalat mit Käse.
Schwäbischer Wurstsalat: Er wird als einziger Wurstsalat traditionell mit 2 Wurstsorten zubereitet, der Fleischwurst und der Schwarzwurst und heißt auch „Lumpensalat“.
Der „Badische Wurstsalat“
unterscheidet sich hauptsächlich darin, dass anstatt Emmentaler Allgäuer Bergkäse verwendet wird. Aber halt, dass ist nicht der einzige Unterschied. Im „guten“ badischen Wurstsalat findet man anstatt der gemeinen Zwiebeln (oder im besten Fall Schalotten) die Höri-Bülle, die ich bereits ausführlich beschrieb. Das zarte Aroma und die milde, nicht aufdringliche Schärfe kennzeichnet die Höri Bülle. Dadurch eignet sie sich hervorragend zum rohen Verzehr und ist fast unverzichtbare Zutat für Salate und hier insbesondere für den in der Region so beliebten Wurstsalat.
Zutaten: (für zwei Personen)
350 g Kalbslyoner
150 g Allgäuer Bergkäse
1 große Höri-Bülle
2 kleine Gewürzgurken
1 EL Senf
30 ml milder Obstessig
100 ml Sonnenblumenöl
Salz und weißen Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung:
Die Kalbslyoner und den Käse in feine Streifen schneiden.
Die Gewürzgurke würfeln und die Höri-Bülle in feine Ringe schneiden.
Aus den restlichen Zutaten eine Brühe herstellen, Bülle und Gurke zufügen.
Die Brühe mit den Wurststreifen und dem Käse vermischen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.
Es ist wieder kalt geworden. Nachdem wir uns schon an den Frühling gewöhnt hatten, kommt jetzt Kälte, Regen und Schnee zurück. Im Keller lagerten die letzten zwei Boskopäpfel und die wollten verarbeitet sein.
Nun war am 19. März Josephstag, da war es noch warm, da habe ich noch nicht an die Boskopäpfel gedacht. Was das mit dem 19. März zu tun hat? – am 19. März hatte ich Namenstag. Nun kennen mich ja einige unter meinem Rufnamen – und den behalte ich auch bei, aber irgendwann einmal wechselte der selbe. Als Kind wurde ich „Jüppchen“ gerufen, der kleine Joseph und als Kind bekam ich am Namenstag Grießbrei mit Bratapfel. Dieses Jahr bekam ich einen Gutschein von mydays.de und werde demnächst einen Kochkurs in regionaler Küche Badens besuchen. Den Grießbrei mit Bratapfel habe ich ein wenig aufgepeppt und daraus wurde die karamellisierte Grießcreme mit geschmorten Äpfeln. Zutaten
1/2 l Milch
1 Vanillestange (oder Vanillemark)
60 g Weichweizengrieß
ca. 50 g Zucker (nach Geschmack)
1 Prise Salz
1 Ei
ganz wenig Orangensaft (anderer Saft tut es auch, aber den hatte ich gerade da)
2 Boskopäpfel
Zucker zum Bestreuen Zubereitung
Eiweiß mit Salz steif schlagen. 2 EL Zucker einrieseln lassen und 3 Min. weiter schlagen. Milch und 1 EL Zucker und der ausgeschabten Vanillestange und ebenfalls dem Vanillemark aufkochen. Vanillestange herausnehmen und unter Rühren Weichweizengrieß einstreuen. 3 Min. bei ausgeschalteter Platte quellen lassen. Eigelb, Vanillemark und 1 EL Orangensaft verrühren und unterrühren. Eischnee unterheben.
Boskop in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden und in Butter schmoren.
Die Grießcreme in Portionsschüsselchen füllen und eine Scheibe vom geschmorten Boskop auflegen, mit Zucker bestreuen und 1 Std. kalt stellen.
Groben braunem Zucker auf die Grießcreme und den Apfel geben und mit dem Gasbrenner flambieren und damit den Zucker karamelisieren.
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