Der Frühling auf dem Teller

Ein wundervolles Gericht: Ein Erbsen & Kartoffelpuffer mit einem pochierten Ei dazu einen frischen grünen Salat mit einer leichten Vinaigrette.Es passt so gut in die Fastenzeit und schmeckt herrlich.

Zutaten: 500 g mehlig kochende Kartoffeln, 300 g TK Erbsen, 5 Freiland-Eier, 1 EL feingeschnittener Schnittlauch, 1 EL feingeschnittene flache Petersilie, 2 EL Mehl, Butterschmalz, 3 EL Essig, 100 g grüner gemischter Salat, Essig, Öl, Salz, Pfeffer, eventuell eine Prise Zucker (wer das mag)

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden, kochen bis sie weich sind. Abgießen und im vorgeheizten Backofen ausdünsten lassen.

Die ausgedünsteten Kartoffeln fein zerstampfen und mit den Kräutern, Erbsen, Mehl und einme Ei zu einem Teig vermengen. Mit Salz abschmecken.

Puffer formen und in einer beschichteten Pfanne in Butterschmal auf beiden Seiten goldbraun braten.

In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, den Essig hineingeben und das Wasser umrühren, dass ein kleiner Strudel entsteht. Da hinein geben wir jetzt nach und nach die vier Eier und lassen sie 2 – 3 Minuten garen. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen.

Die Vinaigrette an den geputzten Salat geben.

Zwei Puffer auf jeden Teller legen, daneben eine Portion Salat. Auf die Puffer kommt zum Abschluß ein pochiertes Ei.

Jetzt kommt eine kleine Blogpause und danach berichte ich wieder aus Bosnien-Herzegowina, über Kultur, Geschichte, Landschaften, Restaurants und natürlich mit Rezepten.

Käsepüfferchen

Diese frittierten kleinen Leckerbissen sind eine einfache Mischung aus Ei, Kartoffeln und Bergkäse. Sie schmecken so gut, dass man besser gleich eine doppelte Portion zubereitet.

Zutaten:
500g mehlige Kartoffeln,
250 g Bergkäse, gerieben,
2 Eier, getrennt in Eigelb und Eiweiß,
100 g Kartoffelmehl oder Maisstärke,
50 ml Doppelrahm,
1 Handvoll weiche Kräuter, z. B. Petersilie, gehackt (zur Jahreszeit auch Bärlauch),
Pflanzenöl, zum Frittieren,
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst backen wir die Kartoffeln. Backofen auf 180° C vorheizen. Kartoffeln mit einer Gabel einstechen und 1 Stunde in den Backofen geben oder bis die Kartoffel innen weich und luftig ist.

Die noch warmen Kartoffeln halbieren und das Fruchtfleisch herauskratzen. Aus den Schalen kann man einen knusprigen Snack zubereiten. Einfach frittieren und etwas grobes Meersalz (Maldon) darauf.

Das Kartoffelfleisch in eine große Schüssel geben und mit geriebenem Käse, Eigelb, Kartoffelmehl und Sahne verrühren. Mit einem Holzlöffel vorsichtig schlagen, bis eine steife, glatte Masse ohne Klumpen entsteht.

Das Eiweiß in einer separaten Schüssel zu einem steifen Schnee schlagen, dann vorsichtig unter die Kartoffelmasse heben und darauf achten, dass das Eiweiß so luftig wie möglich bleibt.

Mit Salz und Pfeffer gut würzen und die gehackten Kräuter unterheben.

Eine Fritteuse oder eine tiefe Pfanne mit Öl auf 180° C erhitzen.
Die Mischung mit einem Löffel vorsichtig in das Öl geben – sie werden sanft aufgehen. Mit einem Löffel weiterdrehen, bis Sie überall eine schöne, gleichmäßige goldene Farbe haben. Je nachdem, wie groß die Pfanne ist, muss man die Püfferchen möglicherweise in mehreren Portionen frittieren.

Auf saugfähigem Papier abtropfen lassen, mit Meersalz bestreuen und kochend heiß servieren. Dazu passt gut eine würzigen Tomatensauce oder ein gut geschmolzener Brie-ähnlicher Käse zum Dippen.

Blumenkohlcremesuppe mit Blumenkohlchips

Zu Beginn der Woche war es noch warm und sonnig. Eigentlich war der November in den letzten Jahren immer mild. Doch heute in der Früh gab es einen unangenehmen Regen und die Kälte kroch unter die Regejacke. Beim Gemüsehändler lagen wunderschöne Blumenkohlköpfe. Eigentlich ist mir so ein Blumenkohl alleine viel zu groß. Andererseits kann man ihn auf so vielfältige Weise zubereiten, dass ich mich entschloss, einen Blumenkohl mitzunehmen.

Als erste Gericht, habe ich eine Blumenkohlcremesuppe daraus zubereitet. Suppen sind an diesen kalten Herbstabenden ein tröstendes Essen. Hinzu kam, dass ich so enttäuscht über den vorläufigen Ausgang der Wahlen in den USA war, dass es etwas Handfestes sein sollte.

Zutaten:

1 halber Blumenkohlkopf
250 g mehlig kochende Kartoffeln
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
20 g Butter
1,5 l Gemüsebrühe
100 g Mascarpone
Frische Muskatnuss, gerieben
Salz und weißer Pfeffer
Einige Scheibchen Blumenkohl
Aceto Balsamico

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und würfeln, den Blumenkohl ins Röschen teilen und zusammen in der Hälfte Gemüsebrühe garen.

In der Zwischenzeit die feingewürfelte Zwiebel in Butter anrösten.

Nun geben wir die Brühe mit den Kartoffeln, dem Blumenkohl und den angerösteten Zwiebelwürfel in einen Foodprocessor (Standmixer gehen auch, Pürierstäbe sind nicht so optimal) und mixen alles auf. Wer will kann diese Masse durch ein Sieb streichen, mich stört die feine Körnigkeit nicht.

Dann geben wir die Mascarpone zur Gemüsemasse und so viel von der restlichen Gemüsebrühe, dass die Suppe eine cremige Konsistenz erhält, aber nicht zu dickflüssig wird. Jetzt müssen wir nur noch die Blumenkohlcremesuppe mit Muskat, Salz und weißem Pfeffer abschmecken.

Die Suppe serviere ich mit einigen Blumenkohlchips, die ich in Buttergeröstet habe, und etwas Aceto Balsamico.