Sous-vide gegarte Entenbrust auf Tomaten-Paprika-Fondue mit Nocken vom Auberginenpüree

Eine fein gewürzte Kombination von der Ente mit einer Gemüsekombination aus Tomaten, Paprika und Auberginen. Das Rezept mag vielleicht etwas aufwendig sein, ist aber für ein besonderes Essen elegant und sehr schmackhaft.

Zutaten für das Tomaten-Paprika-Fondue:
400-g-Dose gehackte Tomaten, 6 Strauchtomaten, gewürfelt, 4 Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten, 1 TL Kreuzkümmelsamen, 1 Prise Ras el Hanout, 1 Lorbeerblatt, 1 Chilischote, halbiert, 4 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten, 400g rote Spitzpaprika, 200 ml natives Olivenöl extra, Zitronensaft, 1 Prise Salz, 1 Spritzer Rapsöl, 1 kleines Stück Zucchini in feine Würfel geschnitten

Zutaten für das Auberginenpüree:
2 große Auberginen, längs halbiert, 1 Knoblauchzehe, in dünne Scheiben geschnitten, 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel, 2 Zweige frischer Thymian, Blätter abgezupft und grob gehackt, 1/2 Bananenschalotte, fein gewürfelt, 1/2 TL gehackte Petersilie, 1/2 TL gehackter Schnittlauch, 1 Prise Salz, natives Olivenöl extra

Zutaten für die Entenbrust:
Eine Entenbrust, 1 Zweig Rosmarin, etwas Butter, Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Wir beginnen mit der Entenbrust. Würzen diese mit Salz und Pfeffer und schweißen sie mit etwas Butter und dem Rosmarinzweig in einen Sous-vide Beutel ein, um sie dann bei 58° für ca. 65 Minuten im Sous-vide Bad zu garen.

Um das Tomaten-Paprika-Fondue zuzubereiten erhitzen wir etwas Rapsöl in einer großen Pfanne. Bei mittlerer Hitze die Zwiebelscheiben, Gewürze, Lorbeerblatt, Chili und Knoblauch hinzufügen. Mit etwas Salz würzen und 5 Minuten dünsten lassen, bis die Zwiebeln weich sind.

Beide Tomatensorten einrühren und weitere 45–55 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eingedickt ist.

Die Spitzpaprika der Länge nach halbieren, den Strunk und die Kerne entfernen und die Spitzpaprika auf die Tomatenmasse legen. Nach der Garzeit die Spitzpaprikaschoten herausnehmen und die Haut abziehen. Die lässt sich jetzt sehr leicht entfernen. Das Fruchtfleisch wieder zur Tomatenmasse geben.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Während das Fondue köchelt, bereiten wir das Auberginenpüree zu. Den Knoblauch, Kreuzkümmel und Thymianblätter mit etwas Öl und Salz in einem Mörser zu einer groben Paste zerstoßen.

Die Schnittflächen der Auberginen mit der Marinade bestreichen und die Auberginen anschließend fest in Alufolie einwickeln. Im Ofen 45–55 Minuten backen, oder bis die Auberginen weich und gar sind. Währenddessen das Fondue fertigstellen und die Auberginen etwas abkühlen lassen.

Die eingedickte Sauce durch ein grobes Sieb in einen sauberen Topf streichen und mit der Rückseite eines Löffels die Flüssigkeit herausdrücken. Die Sauce bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren langsam mit dem nativen Olivenöl extra würzen, bis eine Emulsion entsteht – möglicherweise wird nicht das gesamte Öl benötigt.

Vom Herd nehmen und durch ein feines Spitzsieb oder ein Sieb passieren, um eine vollkommen glatte Konsistenz zu gewährleisten. Mit etwas Zitronensaft und Salz abschmecken. Bis zum Servieren warm halten.

Sobald die Auberginen abgekühlt sind, das weiche Fruchtfleisch herauslöffeln und mit den gehackten Schalotten und Kräutern zu einem Püree verarbeiten. Mit Salz und etwas nativem Olivenöl extra abschmecken, um die gewünschte cremige Konsistenz zu erreichen.

Die Entenbrust aus dem Beutel nehmen und und für 3 – 5 Minuten unter dem Grill oder auf der Hautseite in der Pfanne knusprig braten.

Zum Servieren eine Schicht des warmen Fondues auf einen Teller geben, eine Nocke Auberginenpüree daraufsetzen und Tranchen von der Entenbrust anlegen. Zum Abschluss einige rohe Würfel von der in Zitronensaft marinierten Zucchini einstreuen. Das gibt eine feine frische Note.

Ohne Ente wird das Ganze vegan und ist eine vortreffliche Vorspeise.

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Gegrillte Aubergine mit Tamarinden-, Teriyaki- und Chili Öl

Die ersten warmen Abende verlockten zum Grillen. Ich mag ganz gerne ganz einfache Bratwürste vom Grill, dazu ein Salat. Das Schlimmste, was ich mir dann vorstellen kann, sind diese fertig marinierten Fleischstücke vom Nacken oder Bauch. Nicht, dass ich Schweinebauch nicht mag oder Vegetarier bin, aber entweder weiss ich, was in der Marinade drin und auch drunter ist. Es geht auch ohne Fleisch, selbst für einen Wurstesser wie mich.

Dieses einfache Rezept für gegrillte Auberginen ist ein würziges veganes Gericht für ein sommerliches Barbecue. Die Marinade besteht aus einer Kombination von Teriyaki-Sauce, Chili Öl, doppelt fermentierter Sojasauce und pikanter Tamarindenpaste – ein echtes Feuerwerk für die Geschmacksnerven!

Zutaten:
2 Auberginen, 4 EL Teriyaki-Sauce, 2 EL Tamarindenpaste, 1 EL doppelt fermentierte Sojasauce, 2 TL Chili Öl, 1 Bund Koriander, einschließlich der Stängel, gehackt, Rapsöl

Zubereitung:
Die Enden der Aubergine abschneiden und die Aubergine in 3 cm dicke Scheiben schneiden. Jede Seite kreuzweise 1 cm tief einritzen.

Die restlichen Zutaten (außer Koriander und Öl) in einer Schüssel gut vermengen und die Auberginenstücke großzügig mit der Marinade einreiben. Etwa eine Stunde marinieren lassen.

Die Auberginenscheiben mit etwas Öl einpinseln, danach die Auberginenscheiben 5–10 Minuten pro Seite grillen, bis sie gar und zart sind.

Die Aubergine auf eine Servierplatte geben und großzügig mit dem gehackten Koriander bestreuen. Mit etwas Öl beträufeln und sofort servieren.

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Schweinefleisch und Chinakohl Pfanne

Sichuan China

Ich mag chinesisches Essen. Eigentlich kann man das so nicht sagen, denn China ist groß und die Küchen des Landes der Mitte sind sehr unterschiedlich. Die von der Natur vorgegebenen Konstanten haben einen nicht unbeträchtlichen Einfluss auf die jeweiligen Kochtraditionen. Kulinarisch unterscheidet man gerne nach den acht Provinzen. Einfacher ist es, sich an die vier Großregionen zu halten. Danach ist die Küche im Osten sauer, im Süden süß, im Westen scharf und im Norden salzig. Heute koche ich ein Rezept aus der Provinz Szechuan nach.

Essen ist für alle Chinesen etwas sehr wichtiges. „Wenn etwas den Chinesen zu völligem Ernst zwingt, so ist es weder die Religion noch die Bildung, sondern das Essen“. Auf diesen einfachen Nenner brachte es in den 1930er Jahren der Schriftsteller Lin Yutan in seinem Buch „Mein Land und mein Volk“.

Bein „Stöbern“ durch verschiedene Kochblogs stieß ich auf den der jungen Bloggerin Elain, durch die auch zum folgenden Rezept inspiriert wurde.

Sie schreibt über sich „Ich bin Elaine, die Inhaberin, Köchin und Fotografin dieses Blogs. Ich lebe jetzt in China und bin in der Provinz Sichuan aufgewachsen. Von klein auf hatte ich zwei großartige Köchinnen um mich herum: meine Mutter und meine Großmutter. In meiner Jugend bin ich viel durch China gereist und habe unzählige leckere chinesische Gerichte probiert. Mit diesem Blog ChinaSichuanFood möchte ich meine Kochideen und einige meiner schönsten kulinarischen Erlebnisse mit euch teilen.“

Die Rezepte, die sie vorstellt, sind meist einfach nachzukochen und wirklich überraschend gut. Die Zutaten sind einfach und inzwischen, dank einiger asiatischer Geschäfte überall zu bekommen. Man braucht nicht unbedingt einen Wok, eine tiefe Pfanne tut es auch. Wenn ich jetzt das Rezept niederschreibe, ist es deswegen, weil ich kleine, aber keine essenziellen Änderungen vorgenommen habe. Rezepte sind keine Gesetze, sondern sollen Anregungen sein.

Zutaten:
250 g Sparerips vom Schwein, in Segmente geschnitten, 5 große Kohlblätter, gewaschen, von Hand zerkleinert und vollständig abgetropft, 4 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten, 1 kleines Stück Ingwer, in Scheiben geschnitten, 4 frische Thai-Chilis, in kleine Ringe geschnitten, 3 Frühlingszwiebeln, in kleine Stücke geschnitten und die grünen und weißen Teile getrennt

1 EL helle Sojasauce, 1/4 TL Salz, 1/2 TL Zucker, 1/2 EL Sesamöl

Zubereitung:
Etwas Öl im Wok erhitzen und die Streifen Sparerips darin anbraten. Wer keinen Wok hat, nimmt eine tiefe Pfanne. Im Rezept von Elain nimmt sie Schweinebauch in dünnen Scheiben. Der ist natürlich schneller gegart. Hier greife ich zu einem kleinen Trick. Wenn die Sparerips schon eine schöne Kruste haben, gebe ich sie bei 200° C für fünf Minuten in die Heißluft Fritteuse. Dann sind sie bis auf den Knochen gegart. Danach kommen sie wieder in den Wok.

Knoblauch, Ingwer, Frühlingszwiebeln, und Thai-Chilis dazugeben. Eine halbe Minute anbraten, bis es duftet.

Elain weist darauf hin, dass der gewaschen Kohl ganz trocken sein muss. Also nach dem Waschen gut abtropfen lassen. Kohl dazugeben, kurz anbraten, dann helle Sojasauce, Salz und Zucker hinzufügen. Sesamöl untermischen. Heiß servieren.

Die frischen roten Chilischoten verleihen dem Gericht eine intensive Frische und Schärfe, die hervorragend mit dem leicht süßlichen Geschmack des Kohls harmoniert. Dieses Schweinefleisch-Kohl-Pfannengericht ist in China als Chinakohl-Trockentopf bekannt. Serviert wird es mit Reis

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