Blumenkohl in Semmelbröseln mit Käse

Das folgende Rezept stammt von Cvolin McGurran, der in England in der Sendung „Saturday Kitchen“ ein beliebter Fernsehkoch ist.

Zutaten:
1 Blumenkohl, in Röschen gebrochen
1 Prise Salz
1 Knoblauchzehe, geschält und zerkleinert
1 EL Pflanzenöl
30 g Parmesan
120 g Paniermehl
2 EL Petersilie, gehackt
1 TL Thymian
2 Teelöffel getrockneter Oregano
2 EL Olivenöl

Zubereitung:
Den Ofen auf 190 ° C vorheizen
Die Blumenkohlröschen mit Salz, Knoblauch und  Pflanzenöl in einer großen Schüssel gut mit den Händen mischen mischen, um den Blumenkohl zu beschichten.
Die Röschen auf ein Backblech verteilen und 20 – 25 Minuten im Ofen backen, bis sie leicht gebräunt und zart sind.
Während der Blumenkohl gart, die restlichen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen.
Die Blumenkohlröschen  aus dem Ofen nehmen und mit der Brösel-Parmesankrume überziehen. Dafür vermischen wir alles gut.
Inzwischen die Ofentemperatur auf 220 ° C erhöhen und sobald siw Temperatur erreicht ist, den Blumenkohl für weitere 5 Minuten in den Ofen stellen, damit die Krume knusprig werden kann.
Sofort servieren.

Serviert habe ich den Blumenkohl mit Hühnerbrust, gefüllt mit Cranberries im Parmaschinken mit frischem Basilikum. Dazu eine leichte Käsesauce.

Sternanis-Grünspargel-Schnittlauch-Spaghetti mit Basilikum, Parmesan und Mandeln

Wenn man hungrig heimkommt und keine große Lust auf Kochen hat, ist nichts besser, als in einer großzügigen Portion Spaghetti zu schwelgen. Dieses frische, süße und pikante Gericht ist ein Favorit in meinem Haushalt, vor allem jetzt Frühling. Der Sternanis, Spargel, Schnittlauch und der Hauch einer Zitrone geben ihm eine besondere Note.
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Ich berechne es für 4 Personen, obwohl ich es als Einzelportion gekocht habe.

Zutaten
500 g Spaghetti
1 Zwiebel – gewürfelt
3 große Knoblauchzehen – zerkleinert und fein geschnitten
1 Großzügiger Schuss Olivenöl
4 Sternanis, ganz
Meersalz
eine großzügige Prise weißer und schwarzer Pfeffer
5 Bund Schnittlauch
300 g grüner Spargel
300 ml Sahne
Zesten einer halben Zitrone
50 g Parmesan
50 g Mandelblättchen (oder Stifte)
eine Handvoll frische Basilikumblätter

Zubereitung
In einem sehr großen Topf die Spaghetti in Salzwasser al dente garen. Ich bevorzuge Spaghetti al bronzo, weil sie eine längere Gardauer haben.
Einen Schuß OLivenöl erhitzen, den Sternanis hineingeben und die Zwiebel und Knoblauch anziehen lassen (den Sternanis vor dem Servieren entfernen). Auf eine mittlere bis niedrige Hitze für 3/5 Minuten köcheln, bis die Zwiebeln glasig werden. Jetzt kommt der feingeschnittene Schnittlauch und die Sahne dazu. Bei mittleren bis niedrigen Hitze 5 Minuten köcheln lassen, während die Pasta kocht.
Den in feine Scheinchen geschnittenen Grünspargel, das Basilikum, die Mandeln, den Parmesan und einen weiteren guten Schuss Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und mit dem Schneidestab zu einem Püree verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Zitronenschale in die Sauce reiben und diese mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Pasta abgießen und in die Sauce geben. Dazu kommt je nach Geschmack 1 – 2 EL vom Spargelpesto. (Kann man das so sagen? – den Rest im Kühlschrank verschlossen aufbewahren.) Gut unterheben und servieren.
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Limonen-Risotto-Ecken mit süß-saurer Tomatensauce und Koriander

Nach einigen Tagen kam ich wieder einmal dazu zu kochen. Nicht, dass ich zwischendurch nichts gekocht habe. Nein, nein – nur nichts Erwähnenswertes. Im Piemont hatte ich Canaroli Reis mitgenommen. Nicht, dass ich auch hier kaufen könnte – ich habe sogar immer einen kleinen Vorrat daheim. Aber wenn ich Piemont bin, habe ich den Zwang, Risottoreis zu kaufen.
Canaroli ist der groß körnige Reis aus der Umgebung von Biella. Diesmal habe ich dort gelernt, dass man verschiedene landwirtschaftliche Produkte in der Gewichtseinheit „Tausendkornmasse“ misst. Bei Reis geht man von 15 – 45 g aus. Und eben der Canaroli Reis hat die „Tausendkornmasse“ vom 45. Das obere Ende der Skala.
Eingeschoben: Alte Maßeinheiten haben mich immer fasziniert. Als ich Kind war, wurde der Kaffee noch mit Lot angegeben und Eier in Schock und Mandel gezählt. Ein Schock sind 1 Schock = 3 Stiegen = 4 Mandel = 5 Dutzend = 60 Stück. Wobei in manchen Gegenden die Mandel 15 Stück, oder das große Dutzend waren. Das ist kein Spleen von mir, dieses Wissen kann man gut gebrauche, wenn man in sehr alten Kochbüchern liest.
Ich liebe Risotto in jeglicher Form. Heute wollte ich etwas Neues ausprobieren. Gebackene Risottoecken mit einer süß-sauren Tomatensauce.
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Zutaten
1 Schalotte
1/2 Knoblauchzehe
Olivenöl
100 g Carnarolirisotto (es gehen natürlich auch andere Sorten)
100 ml Weißwein
300 ml kräftige Fleischbrühe
20 g Parmesan
1 Eigelb
1 Limette
Paniermehl + 1 Ei
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Für die süß-saure Tomatensauce
60 g Rohrzucker
1 rote Zwiebel
1 Knoblauch
60 ml Apfelessig
125 g reife Tomaten
1 kleine Dose Tomaten (270 g)
Frischer Koriander
Salz und Pfeffer

Idealerweise hat man für dieses Rezept eine Fritteuse. Ich selber nehme lieber einen Wok.
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Zubereitung
Schalotte und Knoblauchzehe fein hacken und in Olivenöl glasieren. Den Risottoreis hinzufügen, kurz anziehen lassen, salzen, pfeffern und mit dem Weißwein ablöschen. Nach und nach die Fleischbrühe hinzugeben bis das Risotto weich ist. Gut rühren, damit keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist und dann das Risotto leicht abkühlen lassen. Parmesan, Eigelb, Zesten der Limone und etwas von ihrem Saft unterheben und die Masse 1 cm dick ausstreichen und gut auskühlen lassen.
Aus der festgewordenen Masse kleine Dreiecke schneiden und panieren. Im Wok goldbraun ausbacken.

Den Rohrzucker leicht karamellisieren, die Zwiebel und den Knoblauch ind feine Würfel schneiden. Zum Zucker geben, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Apfelessig ablöschen.
Die reifen Tomaten in Würfel schneiden, zusammen mit denen denen aus der Dose und zugeben. 15 Minuten kochen lassen, den Saft abpassieren und sirupartig reduzieren. Die Tomaten wieder zufügen.
Den feingewiegten Koriander in die kalte Sauce geben und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.