Ein einfacher, erfrischender Salat, passend zur Jahreszeit.
Vor einigen Tagen geriet mir in London ein Prospekt der Lebensmittelhändlers M & S in die Hände. Sommerliche Salate war das Thema.
Und von diesem Salat war ich so angetan, dass ich ihn auch zubereitet habe.
Die Hauptzutaten sind Kirschtomaten, Wassermelone und Minze. Dazu grüne Pistazienkerne.
Nur ein wenig sehr gutes Olivenöl darüber geträufelt und fertig war dieses kleine Gericht.
Ich habe es mit zerschnittenen Tomaten versucht, die aber zu viel Wasser verlieren.
M & S empfiehlt dazu Ziegenquark. Den mag ich nicht so gerne und habe ihn weggelassen.
Wer kennt den nicht Sylvester Sketch „Dinner for one“?
Im deutschsprachigen Mitteleuropa fast jeder, nur in England kaum jemand.
Bei diesem Dinner voller Erinnerungen serviert Butler James als ersten Gang eine Mulligatawny Soup. Schon der Name klingt exotisch, denn sie kommt aus dem fernen Indien. Nur ist dies keine indische Suppe, sondern wurde wie so viele „indische Gerichte“, die heute in Großbritannien angeboten werden, speziell für die Kolonialherren zubereitet. Aber sie gehört zweifellos nach dem Chicken Tikka Masal zu den bekanntesten Gerichten aus der ehemaligen Kolonie.
„Schwarzes Pfefferwasser“ heiß die Übersetzung aus dem Tamilischen. Wobei es hier kaum um Pfeffer geht, sondern um allerlei Gemüse und auch gegebenenfalls mit Obst, püriert in einer Hühnerbrühe, die mit Curry gewürzt wird. So ganz genau weiß wohl niemand, was hineingehört. Jamie Oliver bezeichnet sie sogar in einer seiner Rezeptsammlungen als ideale Suppe mit den Resten vom Weihnachtsessen.
Frisch ausgestattet mit neuen Currys vom Borrough Market und noch den Geschmack einer hervorragenden Mulligatawny Soup aus dem Taj Mahal in Streatham (Greater London) auf der Zunge, versuchte ich mich auch an dieser Suppe. Ich habe viele Rezepte zu dieser Suppe gelesen, eigenartigerweise kam recht häufig Ananas darin vor. Doch Ananas wächst ja nicht in Indien. Aber was soll’s.
Beginnen wir mit den Zutaten:
– Salz, Pfeffer
– Butter
– Zwiebel, gewürfelt
– Knoblauchzehe, geschält und zerdrückt
– etwas Lauch, geschnitten
– kleine Karotte
– etwas Sellerie
– Kartoffel, geschält und gewürfelt
– Tomate, geschält und gewürfelt
– rote Chilischote
– Ingwer, geschält
– Apfel, geschält und gewürfelt
– Mango, geschält und gewürfelt
– kleines Stück Ananas, geschält und gewürfelt
– Madras Curry
– Hühnerbrühe
– Orangensaft
– Kokosmilch
– Sahne
– Limonensaft
– Cayennepfeffer
– Kurkuma
– frisches Koriandergrün
als Einlage habe ich mich für Streifen aus der Hühnerbrust entschieden.
Zubereitung:
Zuerst einmal habe ich die Streifen vom der Hühnerbrust gesalzen und in wenig Öl in der Pfanne gebraten, dann im Backofen nachziehen lassen.
Nun schneide ich das Gemüse und Obst klein, lasse das Gemüse in der Butter anziehen und gebe schließlich noch das Obst hinzu. Einige Stückchen lasse ich zum Servieren übrig.
Currypulver, Currypaste, Orangensaft und Kokosmilch zugeben, gut mischen und mit der Hühnerbrühe auffüllen.
Die Suppe braucht so 20 bis 30 Minuten zum Garen. Danach pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit Cayennepfeffer, Kurkuma, Limonensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die übrigen Fruchtwürfel hineingeben.
Vor dem Servieren nicht ganz fest geschlagene Sahne zufügen und die Hühnerbruststreifen oben auf legen.
Mit herzlichem Dank an das Taj Mahal 11a, Leigham Court Rd., Streatham London SW 16, die mir freundlicherweise das Rezept überlassen haben.
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