Das folgende Rezept habe ich wiedergefunden, als ich meine alten englischen Kochzeitschriften durchblätterte. Great British Food erscheint viermal im Jahr, passend zu den Jahreszeiten und ist immer wieder eine ergiebige Quelle für Rezepte, die man schon vergessen hatte.
Wir haben es hier mit einem sehr einfachen Gericht zu tun, das an heißen Tagen schnell zubereitet ist.
Zutaten: 700 g neue Kartoffeln 2 EL Mehl genügend Panko (oder einfach Paniermehl) 2 Eier, möglichst Bio Qualität Die Zesten und den Saft einer Zitrone zusätzliche Zitronenschnitze zum Servieren 4 Portionen Hühnerbrüstchen Butterschmalz zum Braten 2 EL Mayonnaise 1 EL Joghurt 3 EL fein geschnittene Petersilie 1/4 EL Dijon Senf
Zubereitung: Zuerst garen wir die Kartoffeln.
Die Hühnerschnitzel werden in Mehl gewendet, ins geschlagene Ei getaucht und mit dem Panko paniert. Vor dem Panieren, geben wir die Zitronenzesten in das Paniermehl. Bei niedriger Hitze in Butterschmalz ausbacken.
In der Zwischenzeit mischen wir Joghurt, Mayonnaise und Senf mit dem Saft der Zitrone und geben die feingeschnittene Petersilie in die Marinade. Die etwas zerkleinerten Kartoffeln hineingeben.
Zusammen mit dem Hühnerschnitzel und Zitronenschnitzen servieren.
Vor wenigen Wochen wurde mir im Restaurant „Saint Hippolyte“ im gleichnamigen Ort an der Doubs im Franche-Comté ein Lauchsalat serviert. (dazu das erste Bild) Zubereitet wurde er von einem der großen jungen Talente in der französischen Küche: Alexandre Guigon.
Ich kann mich noch erinnern, als ich das erste mal in den Vogesen einen Lauchsalat angeboten bekam. Eine ganze Weile hatte ich ihn dann immer wieder zubereitet und wie so viele andere Dinge im Laufe der Zeit vergessen. Kurz darauf las ich in meinen Aufzeichnungen das Rezept für „Spargel Mimosa“ und dachte mir, dass muss doch auch mit jungem Lauch gehen.
Dieses schöne Spargelrezept mit Eigelb und einigen anderen Zuaten ist nach der essbaren gelben Mimosen Blüte benannt, deren Farbe dem gesiebten Eigelb ähneln soll.
So tauschte ich den Spargel gegen Lauch und bekam ein einfaches, farbenfrohes und frisch schmeckendes Gericht, das zusammen mit einer gerösteten Scheibe Bauernbrot ein fantastisches leichtes Mittag- oder Abendessen ergibt, aber auch eine attraktive Vorspeise für eine Dinnerparty sein kann.
Zutaten: 8 Stangen jungen Lauch 4 Eier, hart gekocht und ohne Schale 1 EL Petersilie, fein gehackt 1 EL Kerbel, fein gehackt 1 EL Schnittlauch, fein gehackt 1 EL Weißweinessig 1 TL Dijon-Senf 1/2 TL marinierte Senfsaat 3 EL Sonnenblumenöl 1 Schalotte, geschält und fein gewürfelt Salz weißer Pfeffer
Zubereitung: Vom Lauch alle harten äußeren Teile entfernen und anschließend gründlich in kaltem Wasser waschen.
Zwei Liter Wasser in einen Topf geben, der groß genug ist, um den Lauch aufzunehmen, eineinhalb Esslöffel Salz hinzufügen. Zum Kochen bringen und dann den Lauch 15 Minuten kochen lassen.
Überprüfen, ob der Lauch zart ist, indem man mit einem kleinen, scharfen Messer durch die Mitte sticht. Wenn er so weit ist, mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und zum Abtropfen und Abkühlen auf einen Rost über einem Teller legen.
Das gekochte Eigelb von den Eiern trennen und durch ein Sieb in eine kleine Schüssel streichen. Das Eiweiß fein hacken und zusammen mit den Kräutern zum Eigelb geben.
Mit einem kleinen Schneebesen Essig, Senf und Öl verrühren und mit etwas Salz und frisch gemahlenem weißem Pfeffer würzen.
Den warmen Lauch auf einem großen Servierteller anrichten und, ihn gleichmäßig mit den Eiern und der gewürfelten Schalotte bedecken. Dann die Vinaigrette darüber gießen. Sofort servieren.
Ich schaue immer wieder Kochserien bei Netflix. Die meisten davon sind eher stupide und ähneln den Kochshows im Fernsehen. Aber es auch gibt Serien, wo das Kochen neben einer anderen Handlung im Mittelpunkt steht. Und so eröffnete sich mir die eher fremde Küche Japans: Kein Sushi und kein Street Food (Rahmen), sondern japanische Hausmannsrezepte, wie sie in vielen Familien gekocht werden.
Die erste Serie, die ich als absolut sehenswert einstufe ist „Midnight Dinner – Tokio Stories“ und die zweite Serie zeigt; „The Makanai – Cooking for the Maiko House“.
In dieser Geschichte begleitet der Zuschauer zwei junge Frauen, die ihren eigenen Lebensweg in den oft allzu rigiden Sozialstrukturen Japans finden. Beide beginnen eine Ausbildung zur Geisha. Während die eine diesen Weg zu Ende geht, entdeckt die andere die Kochkunst für sich und kocht für die anderen Schülerinnen und sich das tägliche Essen. Sie wird eine Makanai, eine Frau, die für andere kocht.
In dieser begegnen uns all die Gerichte, die täglich in den japanischen Familien auf den Tisch kommen. Gleich in der ersten Folge bereitet sie Oyakodon zu. Dass ist eines der einfachsten und zugleich traditionellsten Rezepte der japanischen Küche. Wenn jungen Leuten zu kochen beginnen, ist es oft das Erste, was sie beherrschen. Es ist einfach zu kochen, ist schnell zubereitet und schmeckt umwerfend. Oyakodon heißt Eltern und Kind – Huhn und Ei, die Hauptzutaten. Dies Huhn und Ei gibt es in einer Schüssel voll Reis.
Nun koche ich diese Woche einige der Gerichte aus diesen TV-Serien nach und stelle sie hier vor. Die Gewürze sind in jedem guten Supermarkt erhältlich. Dashi Brühe ist eine Brühe aus Bonito (Thunfischflocken) und Seetang, man kann sie durch Gemüsebrühe ersetzen.
Oyakon für zwei Personen 150 g Langkornreis (ich verwende Basmati) 300 g Hähnchenkeulen (nur das Fleisch) 1 Zwiebel 4 Eier 1 EL Dashi Brühe 1,5 EL Sojasauce 1 EL Zucker 1,5 EL Mirin 1,5 EL Sake Frühlingszwiebeln in Röllchen geschnitten oder Erbsen
Zubereitung: Den Reis kochen wir nach Rezept auf der Packung.
Das Hähnchenkeulen entbeinen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Fleisch der Hähnchenkeulen ist saftiger und geschmacklich intensiver als das Brustfleisch von Huhn.
Die Zwiebeln halbieren und in halbe Ringe schneiden.
Die Eier in einer Schüssel aufschlagen.
Dashi Brühe, Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker vermischen und mit den Zwiebeln in eine Pfanne geben. Ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dann fügen wir das Hähnchenfleisch zu, kochen alles ca. 5 Minuten und schalten dann die Hitze zurück und lassen es so lange köcheln, bis das Fleisch gegart ist.
Jetzt geben wir die aufgeschlagenen Eier über das Fleisch und sobald die Eimasse stockt, rühren wir noch die Frühlingszwiebeln und Erbsen unter.
Den Reis in Schüssel füllen und das Ei-Hähnchen-Gemisch darüber geben.
Vor dem Servieren geben wir noch einige rohe Frühlingszwiebelstreifen darüber.
Erzählt wird die Geschichte von Manako, die einen Gourmet-Blog betreibt, vor allem für Butter schwärmt, bald als Serienmörderin verdächtigt wird und ...
Genuss, Lebenskunst und die Geschichte einer weiblichen Befreiung. Die Journalistin Rika recherchiert über eine Serienmörderin. Eine große Chance – und ein Risiko ... Ein Roman, der Essen und Trinken feiert.
Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.
Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen, indem du den den Button „Zustimmung widerrufen“ klickst.