Curry mit Spinat, Tomaten und Huhn

— eine wahre Geschmacksexplosion (Ingwer, Chili, Koriander, Knoblauch!) und wärmt von innen —

Zutaten:
500 g Hühnerschenkel, am Gelenk halbiert, 10 g Ingwer, gerieben, 2 Knoblauchzehen, gepresst, 1 TL Korianderpulver, 1 TL Kreuzkümmelpulver, 1 TL Garam Masala, 1 TL getrocknete Chiliflocken, 100 g Joghurt Natur, 1 Spritzer Zitronensaft, 150 g Blattspinat, 1 EL geklärte Butter, 1 Zwiebel in feinen Würfeln, 2 Knoblauchzehen gepresst, 1 Dose Tomaten (Fruchtfleisch),

Zubereitung:
Die Hühnerschenkel im Gelenk teilen und mit der Hälfte der Gewürze, dem Joghurt und dem Zitronensaft in eine Schüssel geben und gut vermengen. Zugedeckt im Kühlschrank ca. 2 Std. marinieren lassen.

Den Spinat in Salzwasser blanchieren, etwas ausdrücken und fein hacken.

Das Huhn aus der Marinade nehmen und gut abtrocknen.

Einen Topf erhitzen und die Schenkel in etwas geklärter Butter kurz anbraten. Danach die Hühnerteile wieder aus dem Topf geben, nochmals etwas geklärte Butter dazu geben und Zwiebeln und Knoblauch darin kurz dünsten.

Die zweite Hälfte der Gewürze dazugeben und kurz mitdünsten. Danach alle restlichen Zutaten – Dosentomaten und Spinat – sowie die Hühnerschenkel dazugeben und ca. 30-45 Min. auf kleiner Stufe simmern lassen, bis das Geflügel gar ist.

Papadam oder Naan-Brot dazu servieren.

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Kurz gebeizter Saibling in Fenchelöl mit eingelegtem Fenchel, Gurke und Cashew Nüssen

Fische selbst beizen ist keine Kunst und geht ohne großen Aufwand. Aber das Ergebnis ist wundervoll. Dafür eignen sich außer Lachs alle Süßwasserfische. So eine kleine Fischplatte ist dann der Hingucker bei einem Brunch.

Zutaten:
1 Saibling, am besten bereits filetiert, Salz, Zucker, Zitronenabrieb, Fenchelgrün oder Dill, 50 ml Sonnenblumenöl, 1 EL Fenchelsamen
1 Fenchelknolle, 1 Landgurke, 100 ml Wasser, 5 EL Essig, 1 TL Zucker, Cashewnüsse

Zubereitung:
Die Saiblingfilets säubern und mit dem Zitronenabrieb, feingehacktem Fenchelgrün (oder Dill) bestreuen und mit einer Mischung aus Salz und Zucker für 3 – 5 Stunden beizen.

Wer es noch nie gesehen und oder gemacht hat:  das Filet in eine flache Form legen und mit der Salz und Zuckermischung bestreuen. Nach der Beiz Zeit vorsichtig kalt abwaschen und trockentupfen.

Das Sonnenblumenöl erwärmen (es darf nicht zu heiß werden) und den Fenchelsamen darin ziehen lassen. Nach ca. 2 Std. durch ein Sieb abgießen.

Die gebeizten Filets in enthäuten und in Streifenschneiden. Die Streifen mit dem „Fenchelöl“ mischen und ziehen lassen.

Die Fenchelknolle und die Gurke in dünne Scheiben hobeln. 100 ml Wasser mit 5 EL Weißweinessig und einem TL Zucker aufkochen, etwas abkühlen lassen und die Gurke und den Fenchel darin zeihen lassen. Nach einigen Stunden abgießen und das Gemüse abtropfen lassen.

Die Cashewkerne in einer Pfanne trocken rösten.

Alle Zutaten auf einer Platte anrichten, eventuell mit wenig Salz abschmecken und servieren.

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Herbst auf dem Land

Wegen Grippe blieb diese Woche die Küche kalt. Ersatzweise in Gedicht!

Schwelt der November rauhreifgrau,
stich Bauer ab die Wurzelsau.
Den Kessel heiz,
die Pfannen richt.
Mit Korn den Metzger bläue nicht,
damit er in der Dunkelheit den Finger nicht ins Hackfleisch schneid.
Du aber schling das Mett nicht schier,
Martini dunkelts schon vor vier.

In Stroh hüll ein das Pumpenrohr,
die Ohrenklappen kram hervor,
klatsch matte Fliegen an die Wand,
die Steuerkladde nimm zur Hand.
In den Rubriken Dich nicht irr,
das Rechenbuch nachher verbrenn‘s.

Die Bäuerin nudle die Gäns‘,
Der Kaffberg auf dem Anger schwillt,
der Wrasen aus der Schlachtküch‘ quillt.
Der Gimpel revidiert die Schlehn.
Oft schneit es schon vor Chrysogen.
Jetzt Frau, den Bauer stramm bekoch, bedenkt, der Erbe fehlet noch.

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