Kartoffel-Lauch-Spinatsuppe mit verschiedenen Beilagen

Dieses Lauch – Kartoffel – Suppenrezept wird mit mehreren leckeren Beilagen serviert, die die bescheidene Suppe zu einem besonderen Gericht macht. Da ist geräucherter Schellfisch der in Milch pochiert wird, die dann der Suppe eine zusätzliche Geschmackstiefe verleiht, dazu hausgebeizter Lachs und für jene, die keinen Fisch mögen, gibt es kleine Fleischkrapfen.
Das kräftige Grün erhält die Suppe durch eine Handvoll Spinat.

Zutaten
120 g geräucherter Schellfisch, in 4 gleiche Portionen geschnitten, 100 ml Vollmilch, 120 g Lachs, selbst gebeizt, 4 kleine Fleischkrapfen,
für die Kartoffeleinlage:
2 große Kartoffeln, geschält, 50 g Butterschmalz, geschmolzen
für die Lauch und Kartoffelsuppe: 200 g Butter, 250 g weiße Zwiebel, in Scheiben geschnitten, 300 g Kartoffeln, geschält und gerieben, 2 Knoblauchzehen, fein gerieben zu einer Paste gemörsert, 400 g Lauch, in Scheiben geschnitten, 3 Zweige frischer Thymian, 4 g mildes Currypulver, 3 g frische Hefe, 100 g Weißwein, 650 g Wasser, 300 g Doppelrahm, 50 g Petersilie oder Spinat oder eine Mischung aus beidem, Zitronensaft, nach Geschmack

Zubereitung:
Beginnen wir damit, den geräucherten Schellfisch zu pochieren, da die übrig gebliebene Milch dann in der Suppe verwendet werden kann. Die Schellfischportionen in eine kleine Pfanne geben und mit der Milch bedecken. Auf mittlere Hitze stellen und leicht zum Kochen bringen, dann vom Herd nehmen und den Fisch in der Milch abkühlen lassen. Den Fisch vorsichtig herausnehmen und bis zum Servieren aufbewahren. Daran denken, die Milch aufzubewahren.

Für die knusprige Kartoffelgarnitur einen Backofen auf 180° Cvorheizen. Die Kartoffeln schälen und in ca. 1 x 1cm große Würfel schneiden (die übrig gebliebenen Kartoffelreste können für die Suppe verwendet werden. Aufpassen, dass sie gerieben oder fein gehackt sind). Mit dem Butterschmalz vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ca. 10 – 12 Minuten knusprig und goldbraun backen. Mit Salz bestreuen und nach dem Abkühlen bis zum Servieren in einem luftdichten Behälter aufbewahren.

Für die Suppe einen großen Topf mit der Butter auf mittlere Hitze stellen. Sobald die Butter größtenteils geschmolzen ist, fügen wir die in Scheiben geschnittene Zwiebel hinzu und lassen sie einige Minuten garen, bis sie glasig ist. Dann die geriebenen Kartoffel, den Knoblauch, das Currypulver, den Thymian und die Hefe hinzugeben. Unter regelmäßigem Rühren weitere 8 – 10 Minuten garen.

Den Lauch dazugeben und weitere 5 – 8 Minuten garen. Sobald er weich ist, 4 TL Lauch entfernen und zum Garnieren beiseite stellen. Mit Wein aufgießen und auf die Hälfte reduzieren. Das Wasser und die reservierte Milch vom Pochieren hinzu geben und weitere 4 Minuten kochen.

Zum Schluss Sahne, Petersilie und / oder Spinat hinzugeben und noch ein paar Minuten kochen lassen, dann in einen Mixer geben. Gut ein paar Minuten glatt und samtig pürieren, mit Salz und Zitronensaft abschmecken. So schnell wie möglich abkühlen, wenn man es nicht sofort serviert, um die hellgrüne Farbe zu erhalten.

Zum Servieren die Suppe und den Schellfisch einige Minuten im Ofen erhitzen, bis sie heiß sind. Den reservierten gekochten Lauch und die knusprigen Kartoffelwürfel auf den Boden jeder Servierschüssel geben. Die Suppe vorsichtig in Schalen am Tisch gießen.

Den Schellfisch, Lachs und die Fleischkrapfen separat servieren.

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Sauer scharfe Suppe

Wer kennt sie nicht, diese etwas glitschige sauer-scharfe Suppe, die in allen asiatischen Restaurants und Imbissstuben serviert wird.Die Zutaten sind etwas geheimnisvoll, was vielleicht auch daran liegt, dass man ständig eine andere Variante serviert bekommt.Ich habe ja lange geglaubt, dass diese Suppe eine Art Resteverwertung ist, doch dem ist nicht so.

Ich habe einfach mal nachgefragt und ein interessantes und sehr nahrhaftes Rezept bekommen. Dies ist vielleicht nicht die Originalvariante (falls es so etwas überhaupt gibt), aber man kann den Geschmack nach Belieben anpassen. Je nach Lust und Laune wird sie dann etwas säuerlicher oder etwas schärfer.

Als Basis dient eine Hühnerbrühe, das Fleisch vom Huhn (ohne Haut) kommt dann später kleingeschnitten in die Suppe. Die zweite wesentliche Zutat ist ein Päckchen tiefgekühltes asiatisches Pfannengemüse. Bei den besseren Sorten ist bereits vom Shitake Pilz bis zu den Bambussprossen alles drin, was die Suppe braucht. Um diese besondere Konsistenz zu erhalten, sollte man Süeisestärke in die Suppe einrühren. Darauf habe ich verzichtet und statt dessen feine Glasnudeln in Wasser eingeweicht, fein geschnitten und in der Suppe mitgekocht.

Zutaten für Grundsuppe:
1 Suppenhuhn, 1 Möhre, 1 Stange Lauch, Sellerie, 1 Zwiebel, 1 Lorbeerblatt, 1 Nelke,
Zutaten für die Suppeneinlage:
1 Packung TK Asia Pfannengemüse (aufpassen, da gibt es große Qualitätsunterschiede), Das Fleisch vom Huhn, ausgelöst und fein geschnitten, Glasnudeln (fein), 2 Eier,
Gewürze:
Reisessig nach Geschmack, Chiliöl nach Geschmack, Sherry nach Geschmack, Szechuan-Pfeffer, Gewürznelken, Zimt, Sternanis, Fenchelsamen, Salz

Zubereitung:
Zuerst kochen wir die Hühnerbrühe. Wenn das Fleisch vom Suppenhuhn weich ist, nehmen wir es aus der Brühe heraus. Das Suppengemüse nehme ich ebenfalls heraus und ich esse es bei Gelegenheit.

Die Glasnudeln 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen, klein schneiden und in die Suppe geben. Je länger die Glasnudeln in der Suppe mitköcheln, um so intensiver binden die Nudeln die Suppe.

Das Fleisch vom Huhn von der Karkasse ablösen, die Haut wegnehmen und das Fleisch in ganz kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem tiefgekühlten Suppengemüse in die Suppe geben. So lange garen, bis das Gemüse gar ist, aber noch etwas Biss hat.

Jetzt kann man die Suppe nach Geschmack würzen. Da kann jeder mit dem Sherry, Reisessig, Sojasauce und Chiliöl variieren, wie es ihm gefällt. Die Kombination von Szechuan-Pfeffer, Gewürznelken, Zimt, Sternanis und Fenchelsamen wird im Handel auch als fertiges chinesisches fünf-Gewürze-Pulver fertig angeboten.

Zum Schluss schlage ich die Eier auf und gebe sie unter beständigem Rühren in die siedende Suppe.

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Salat aus gebeiztem Lachs, Avocado und Südfrüchten

Im Mitwinter sind die Südfrüchte ein Höhepunkt in der Küche. Darum habe ich aus Zedri-Zitronen, Clementinen und Blutorangen einen Salat zusammengestellt. Dazu kam eine cremige Avocado und Radieschenkresse.

Die Blutorangen sind ein kein direkter Bestandteil dieses Salats sondern dienen zum Beizen vom Lachs.

Zutaten:
300 g Bio-Lachs oder noch besser aus Wildfang
100 g Zucker
100 g Salz
1 Blutorange
1 Avocado
2 Clementinen
1 Zedri-Zitrone
Radieschenkresse (oder eine andere Kresse)
Olivenöl
Balsamico
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Wir beginnen drei Tage vor dem Termin, zu dem der Salat zubereitet werden soll. Der Lachs wird gesäubert, die Gräten werden gezogen und dann beizen wird ihn mit einer Mischung aus dem Salz und Zucker. Nach zwei Tagen hat er viel Flüssigkeit abgegeben und das Fleisch ist fest geworden. Wir nehmen ihn aus der Beize heraus, waschen in kurz unter fließendem kalten Wasser ab und trocknen ihn mit Küchenpapier.

Danach schneiden wir eine Blutorange in Scheiben und ordnen eine Lage in einem Vakuumbeutel an. Darauf kommt der Lachs und auf den Lachs eine weiter Lage Blutorangen. Dann wird das Ganze vakuumiert. Der Lachs nimmt unter dem Druck des Vakuums das Aroma der Blutorangen an. So muss er 24 Stunden liegen bleiben. Das diese Arbeitsschritte gekühlt anlaufen, versteht sich von selbst.

Den Lachs aus dem Vakuum herausnehmen und die Haut abschneiden. Dann den Lachs in 1 x 1 cm große Würfel schneiden.

Die Zedri Zitrone mit einer Mandoline in 1 cm dicke Scheiben hobeln und die Scheiben vierteln. Die Clementinen in Segmente teilen und halbieren und aus der Avocado mit einem kleinen Pariser Löffel Kugeln ausheben.

Alles gut mischen und mit einer Marinade aus Olivenöl und Balsamico (nur wenig!), Salz und Pfeffer (nach Geschmack, eventuell ganz wenig Ahorn Sirup dazu geben) anrichten. Zum Abschluss die Radieschenkresse darüber geben.

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