Welch ein Suppensommer – Petersilienwurzelcremesuppe

Wir haben einen Suppensommer. Manchmal ist es richtig heiß, dann passen wunderbar kalte Suppen. Und dann scheint es bereits zu herbsten. Es fallen zwar noch keine Blätter von den Bäumen, aber die Stürme kippen dafür ganze Bäume um, und der Regen lässt an vielen Orten die Flüsse gefährlich anschwellen. Das ist die Zeit für ein nahrhafte, warme Suppe. Heute gab es Petersilienwurzelcremesuppe mit Rinderhackbällchen. Unkompliziert, lecker und relativ schnell zubereitet, stand sie bald auf dem Tisch. Und sie war schneller gegessen, als der Name lang ist.
petersilienwurzelcremesuppe
Zutaten
1 l Gemüsebrühe oder Bouillon
250 g Petersilienwurzeln
250 g mehlig kochende Kartoffeln
1 ganz kleines Stück chilischote
1/2 große Zwiebel
10 g Butterfett
100 ml Rahm
Salz, Pfeffer
Muskat
Petersilie

200 g Rinderhackfleisch
1 Ei
Semmelbrösel (Menge nach Bedarf)
1/2 große Zwiebel
Pfeffer und Salz
Bratbutter

Zubereitung
Die Bouillon nehme ich aus dem Tiefkühler und wärme sie vor.
Die Petersilienwurzeln und Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden
Die Zwiebel schälen und in ganz feine Würfel schneiden. Die Hälfte brauchen wir für die Suppe und die andere Hälfte für die Fleischbällchen. Ebenso wird das Stück Chilischote ganz fein gewürfelt.
In einem großen Topf die Butter auslassen und die Petersilienwurzeln, die Kartoffeln, die Zwiebel und die Chilischote anrösten.
Nach 2 – 4 Minuten mit der heißen Bouillon aufgießen.
Jetzt alles für ca. 20 Minuten garen lassen und dann mit dem Pürierstab alles fein pürieren.
Mit Sahne aufgießen und die sehr fein gehackte Petersilie zugeben. Ich hacke die Petersilie nicht sondern nehme die Überreste, die bei der Herstellung von Petersilienöl anfallen. Diese Petersilienmasse habe ich in einem Eiswürfelbehälter eingefroren, und später die Würfel in eine Dose gegeben.
Mit den Gewürzen abschmecken und die Fleischbällchen vor dem Servieren in die Teller legen.

In der Zwischenzeit habe ich aus dem Hackfleisch, der halben Zwiebel, einem Ei und Semmelbrösel einen Fleischteig zubereitet. Er wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und zu kleinen Bällchen geformt. In heißem Butterfett von allen Seiten braten. Danach in die Suppe einlegen.

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Bunter Linsensalat mit Portulak, Räucherlachs und Scheibchen von der geräucherten Entenbrust

Brunch – dazu gehören Salate. Heute möchte ich meinen bunten Linsensalat mit Portulak beschreiben.
linsensalat
Ich verwende immer Linsen aus Le Puy (La Lentille Verte du Puy A.O.C.). Dieser Salat, den ich den unterschiedlichsten Variationen anrichte hatte fruchtige Komponenten und wurde durch Portulak ergänzt. Portulak ist in den letzten Jahren wieder häufiger auf dem Markt aufgetaucht. Bekannt ist er seit mehr als 2000 Jahren und ist nicht nur eine Delikatesse, sondern zugleich ein Heilmittel. In den Niederlanden wird er oft als Gemüse zubereitet, während er in unseren Breiten eher als Salat auf den Tisch kommt, für den sich seinen fleischigen, saftigen grünen Blättern besonders gut eignen. Zum Dressing habe ich einen Essig aus der Essigmanufaktur von Theo F. Behrl aus Eggingen im Schwarzwald verwandt.
Zwei Beilagen gab es zu dem Salat: feine Tranchen von der geräucherten Entenbrust und Räucherlachs.

Zutaten:
100 g grüne Linsen aus Le Puy
1 Tomate (nur das Fruchtfleisch)
1 Stück rote Spitzpaprika
1 Schalotte
Olivenöl
Essig
Senf (Dijon)
Salz und Pfeffer
1 Prise Zucker
Petersilie

feingewürfelte Conference Birne
feingewürfelte Aprikose

Die Linsen ca 18 – 20 Minuten bissfest kochen und abschrecken.
Das Tomatenfleisch und die rote Spitzpaprika feinwürfeln. Ebenso verfahren wir mit der Birne und der Aprikose.
Petersilie fein hacken.
Aus dem Öl, Essig, Senf und Gewürzen bereite ich das Dressing.

Alle Zutaten zum Salat gut mischen und schließlich mit dem Dressing vermengen. Gut 1 Stunde anziehen lassen und mit Beilagen, wie z.B. dem Räucherlachs und der geräucherten Entenbrust servieren. Hier kann man variieren, ebenso beim Dressing.
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Wunschessen: Zürcher Geschnetzeltes

Heute kam mein Sohn Fa. zum Mittagessen. Was wünschst Du Dir? habe ich vorab am Telefon gefragt. „Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti“. Nun habe ich ja inzwischen bei der Rösti einigermaßen Übung. Nur ein Zürcher Geschnetzeltes habe ich bisher noch nie zubereitet. Also habe ich in diversen Kochbüchern geschaut, dann im Internet und kein Rezept war mit einem anderen identisch. Nur eines hatten alle gemeinsam: Kalbfleisch muss sein, in dünne Scheibchen geschnitten, kross angebraten und dann in die Sauce.
Ich entschied mich für eine eigene Variante und nahm noch weiße Champignons dazu. Einige Köche lehnten diese entschieden ab und forderten dafür Klabsnieren. Nur mit den Nierchen ist das so eine Sache, die mag nicht jeder.
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Als Vorspeise gab es Foie Gras von der Ente mit Madeira-Gelee auf getoastetem Brioche. Zum Dessert Sauerkirscheis mit Chocolate Crinkle Cookies, die ich bereits früher beschrieben habe.
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Zutaten:
600 g Kalbfleisch aus der Nuss in feine Scheibchen geschnitten.
Bratbutter
wenig Mehl
Salz und Pfeffer

1 Zwiebel fein gewiegt
Butter
200 g Champignons in Blätter geschnitten
1 Tl Zitronensaft
1 dl Weißwein
200 ml Kalbsfond
200 ml Rahm
feingehackte Petersilie

Zubereitung:
Die Bratbutter in einer tiefen Pfanne heiß werden lassen und das Kalbgeschnetzelte zugebe. Bei hoher Hitze anbraten und zwischendurch mit Mehl bestäuben. Mit Salz und Pfeffer würzen Wenn es knusprig ist, warm stellen.
Eventuell Butter nachgeben und in der gleichen Pfanne die Zwiebel anbraten, nach 3 – 4 Minuten die Champignons zugeben und weiterbraten. Ich blanchiere die Champignons voher, damit sie nicht zu sehr Wasser ziehen. Jetzt den Tl Zitronensaft zugeben, den Weißwein und den Kalbsfond. Alles um ein Drittel reduzieren lassen. Jetzt kommt der Rahm hinzu, Das Ganze jetzt soweit reduzieren lassen, dass die Sauce eine festere Konsistenz erhält. Das gebratene Kalbfleisch in die Sauce geben und noch 2 – 3 Minuten ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu gibt es Rösti.

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