Verlorene Eier in Passata mit Merguez und Feta

Sonntags gibt es zum Frühstück immer eine besondere Eierspeise. Heute habe ich ein Rezept vom Blog monambelles.de nachgekocht, einige kleine Änderungen vorgenommen und war zufrieden damit. Die Autorin des Blogs (im übrigen bleibt sie anonym) hat einen besonderen Bezug zu Griechenland und der griechischen Küche. Bei ihr habe ich die ersten griechischen Rezepte gefunden, die mir gefielen, und von denen ich einen Teil nachkochte. Bis dahin war mir die griechische Küche fremd, weil ich das, was in den sogenannten „griechischen Tavernen“ in Deutschland serviert bekam nicht mochte.
Jetzt ist gleich das erste Rezept, das ich aus diesem Blog hier vorstelle nicht von der Bloggerin, sondern aus dem Buch: „Smashing Plates“ von Maria Elia. Aus ihrer Beschreibung zum Buch gefiel mir besonders ein Satz, der hier in der letzten Zeit öfters gepasst hätte. „Smasching Plates“ – Teller zerschlagen, dass gehört wohl zum griechischen Lebensgefühl und gilt immer noch als eine Sitte bei ausgelassenen Feiern.
tomaten-ei-feta
Zutaten
4 EL Olivenöl
2 Merguez – Original werden Loukaniko (griechische Schweinswürste) genommen
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Prise Chili Flocken
½ TL Kreuzkümmel
1 l Tomatenpassata
8 Eier
100 g Feta, in Stücke gebrochen
2 EL Basilikum (in Originalrezept wird Minze genommen)
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die Hälfte vom Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Die Merguez in kleine Stücke schneiden und anbraten, bis sie Farbe angenommen haben. Den gehackten Knoblauch dazu geben und bei milder Temperatur dünsten, bis er aromatisch zu duften beginnt.

Die Gewürze zu der Wurst und den Knoblauch in die Pfanne geben und alles gut umrühren. Alles mit Passata auffüllen, umrühren und 15-20 Minuten simmern lassen, bis die Sauce eindickt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun habe ich die Masse in Auflaufförmchen gegeben und in jede jeweils ein Ei versenkt. Feta über die Tomaten-Eier streuen. Bei 180 ° C im vorgeheiztem Ofen so lange backen, bis das Eiweiß gestockt ist. Herausnehmen, fein gehackte Basilikumblättchen darüber streuen und mit Brot servieren.

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Asiatischer Reisnudelsalat mit Steak

Heute wird es mal fernöstlich – oder jedenfalls kann das Gefühl aufkommen. Ich bereite ein leichtes, aber sättigendes Abendessen aus Gurke, Möhren und Reisnudeln mit mariniertem Steak zu. Welches Steakfleisch man nimmt bleibt jedermann überlassen. Ich bevorzuge Flanksteak. Das Flank Steak wird auch Flankensteak genannt. In Deutschland ist dieses Rindfleisch auch unter dem Begriff Rinderlappen bekannt. Die Franzosen nennen es Bavette.
Wenn man das Marinieren nicht mitrechnet, ist das ein ganz flotter Salat: Zubereitungszeit 10 Minuten, Kochzeit 10 Minuten
reisnudelsalat
Wer es gerne würziger liebt, kann einem Löffel asiatischen Chile-Knoblauch-Sauce der Marinade zufügen!
Beim Steak die dicke Stellen quer zur Faser in Scheiben schneiden
Es müssen nicht Reisnudeln sein. Es gingen auch sehr dünne Spaghetti oder Engelshaar
Wenn es aber Reisnudeln sind, muss man beachten, dass sie sehr schnell garen.

Zutaten:
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 kleines Stück von frischem Ingwer, gerieben
2 EL Sojasauce
4 Teelöffel gerösteten Sesamöl
1 TL brauner Zucker
300 g Steak nach Wahl (Flanksteak, Roastbeef)
1 EL Reisessig
1 Limette, entsaftet (1 Esslöffel)
1 TL Zucker
1 EL Sesam
1 Tasse geraspelte Möhren
1 große Salatgurke, in feine Streifen geschnitten
1 Paket Reisnudeln
1 Tasse gehackte Erdnüsse

Zubereitung:
1. Aus dem gehackten Knoblauch, dem geriebenen Ingwer, 1 EL Sojasauce, Sesamöl und dem braunen Zucker bereiten wir eine Marinade. Die geben wir in einen wieder verschließbaren Plastikbeutel und die Steaks dazu. Soviel Luft wie möglich herausdrücken und das ganze 12 Stunden, oder besser über Nacht marinieren.
2. Für das Salat-Dressing mischen wir die restliche Sojasauce, den restlichen Knoblauch, Reisessig, Limettensaft, Zucker und Sesamsamen. 2 EL Wasser zugeben und sehr gut mischen.
3. Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Abtropfen lassen. Probieren, um sicher zu stellen, dass sie so ok sind.
4. Die Steaks für 4 Minuten auf den Grill legen und danach 5 Minuten ruhen lassen. Quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden.
5. In jede Schüssel geben wir eine Portion Nudeln, Karotten, Gurken und Steakscheiben. Dann kommt das Dressing darüber. Mit gehackten Erdnüssen bestreuen.

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Tomatensülze mit Ratatouille

tomatensuelze
Dieses Jahr war zwar kein richtiger Sommer und so habe ich noch Sehnsucht nach Wärme, Sonne und südliche Gerichte. Seit längerer Zeit wollte ich im Sommer eine leichte Tomatensülze herstellen und bis nächstes Jahr darauf warten, wollte ich auch nicht. So machte ich mich an die Arbeit.
Agar-Agar war mir früher nicht ganz geheuer. Das hat sich geändert, seit es dieses Geliermittel aus Algen in Pulverform gibt. Ich entschied mich schließlich ein pflanzliches Geliermittel, das aus einer Kombination Agar-Agar und Pfeilwurzelmehl zusammengesetzt war. Als Geleegrundmasse habe ich zuerst eine Tomatenessenz hergestellt, wie ich es vor kurzem beschrieben habe. Als Gemüseeinlage habe ich eine dem Ratatoille ähnliche Mischung verwendet.

Zutaten
500 ml Tomatenessenz fertig gewürzt
1 Päckchen pflanzliches Geliermittel

1 gelbe Zucchini
1 grüne Zucchini
1 kleine Aubergine
1 rote Paprika
1 Gelbe Paprika
3 – 4 Schalotten
1 Knoblauchzehe
abgezupfte Blättchen vom Thymian
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Zuerst muss das Gemüse geputzt und in gleichmäßige Stücke geschnitten werden. Dann gare ich es in verschiedenen Portionen in Olivenöl: die Zucchini zusammen, die Paprika mit den Schalotten und dem Knoblauch und die gewürfelte Aubergine für sich alleine.
Zu jedem gebe ich einige Thymianblättchen und schmecke es mit Salz und Pfeffer ab.
Danach bereite ich aus der Tomatenessenz und dem Geliermittel die Sulz. Dabei habe ich mich an die Angaben auf dem Tütchen gehalten.

Das Gemüse in einer kalt ausgespülten Schüssel dekorativ einlegen und schließlich die Sulzmasse darüber geben. Es gelierte bereits nach 2 Stunden. Dann gab ich es für weitere 2 Stunden in den Kühlschrank. Um die Gemüsesülze aus der Schüssel heraus zu bekommen, tauchte ich diese kurz in heißes Wasser, drückte mit der flachen Hand gegen die Sülze und sie rutschte gut aus der Schüssel auf eine Schale.

Dazu gab es einen Dip aus saurer Sahne und verschiedenen Kräutern, die ich so im Hause habe. Den Dip habe ich mit Salz, Pfeffer und Zitrone abgeschmeckt.

Fazit: Die Tomatensülze hat mit dem Ratatouille sehr gut geschmeckt, doch die Konsistenz mit der Agar-Agar-Sulz ist nicht vergleichbar mit echter Gelatine. Das nächste Mal nehme ich wieder herkömmliche Gelatine.

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