Ein Teller geht auf Reisen – Schwarzwälder Eistörtchen mit Gewürzkirschen

Der weitgereiste Teller, den Petra vom Blog Foodfreak im Mai 2013 auf Reisen geschickt hat, ist zurück in Deutschland. Er kam aus der Schweiz von der Wilden Henne. Ganz ausgezeichnete Gerichte wurden inzwischen auf ihm kreiert. Er war in Frankreich und der Schweiz, und vor wenigen Tagen passierte er dann wieder die Grenze und kam zu mir an den Bodensee. Eine Übersicht der bisherigen Rezepte findet man auch auf Pinterest, die Spielregeln für „Ein Teller geht auf Reisen“ findet man hier.

Inzwischen sollte es Winter sein, aber der Frost oder gar Schnee wollen nicht so recht kommen. Vor wenigen Tagen schien noch die Sonne. Jetzt ist der Himmel bedeckt und die Straßen glänzen regengrau. Ein weihnachtliches Gefühl stellt sich jetzt vor allem in der Küche ein. Es wird geplant, gebacken und vorbereitet. Nein, nicht mehr so wie in alten Zeiten, aber trotzdem spürt man die Vorfreude. Die Luft ist geschwängert von Gerüchen nach Vanille und Zimt. Es ist die Zeit der wohlriechende Gewürze.
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Ich habe mich auf ein badisches Weihnachtsmenü eingestellt und werde es Schritt für Schritt in den nächsten Tagen vorstellen. Hier aber erst einmal das komplette Menü:

Feldsalat mit Speck-Krautstrudel und Kräutersauerrahm
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Badisches Kartoffelschaumsüpple mit geschmortem Sauerkraut
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Spanferkelrücken mit Honig-Senfkruste, Wintergemüse und Weckklößle
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Schwarzwälder Sauerrahmeis mit Gewürzkirschen

Nun passt zum „reisenden Teller“ am besten ein Dessert. So empfinde ich das. Darum stelle ich auch das Menü in umgekehrter Reihenfolge vor.
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Schwarzwälder Sauerrahmeis mit Gewürzkirschen
Zutaten
600 g Sauerrahm
80 g Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt
½ Zitrone (Saft und Schale davon)
200 ml Sahne
1 TL Speisestärke

1 großes Glas Sauerkirschen
1 Vaillestange
1 Zimtstange
1 Sternanis
1 TL Zucker
2 cl Schwarzwälder Kirschwasser

Sahne
Schokotopping

Zubereitung
Sauerrahm mit Puderzucker, Vanilleextrakt, Zitronensaft und -schale verrühren. Sahnen mit Stärke verrühren, im Kochtopf aufkochen lassen, in Rührschüssel umfüllen und abkühlen lassen. Sauerrahm unterrühren und in Eismaschine 30 – 40 Minuten gefrieren lassen. Anschließend im Gefrierfach in Förmchen weiter einfrieren.
Die Kirschen mit den Gewürzen im eigenen Saft langsam erhitzen und auskühle lassen. Wer mag, kann sie mit etwas Stärke binden. Wenn die Kirschen abgekühlt sind, mit einem Gläschen Schwarzwälder Kirschwasser parfümieren.

Die Förmchen in warmes Wasser stellen, das Eistörtchen nach 2 Minuten stürzen. Die Kirschen um das Eistörtchen anrichten und alles mit Sahne und Schokoladensauce anrichten.

Chocolate crinkle cookies nicht nur für Weihnachten

Das Rezept für diese wunderbaren Schokoladenplätzchen stammt ursprünglich aus Virginia.
Jetzt, in der Zeit vor Weihnachten, gehört diese Sorte unbedingt zum Weihnachtsgebäcksortiment.
Ich habe es das Rezept das erste Mal im Genuss-Blog „Fragola e Limone“ gesehen und war begeistert. Und da es jetzt an der Zeit ist mit der Weihnachtsbäckerei zu beginnen, nehme ich mir diese ausgesprochen schokoladigen Cookies vor. Das ganze Haus war erfüllt mit sehnsuchtsvollen Düften.

Zutaten für etwa 30 Cookies
60 g Butter
225 g dunkle Schokolade gehackt (65% Kakao)
100 g Zucker
2 große Eier
2 Teelöffel reinen Vanille-Extrakt (wer den nicht hat, nimmt entsprechend Vanillezucker)
225 g Mehl
Salz
1 TL Backpulver
Für den Belag:
Puderzucker und Kristallzucker

Zubereitung
Die Schokolade im Wasserbad mit der Butter erwärmen, bis sie flüssig ist.
Inzwischen in einer separaten Schüssel das Mehl mit Backpulver und Salz vermengen.
Eier und Zucker schaumig rühren, Vanilleextrakt zufügen und dann die geschmolzene Schokolade.
Wer Vanillezucker nimmt, muss natürlich die Menge von den 100 g Zucker abziehen.
Diese Mischung gleichmäßig unter das Mehl rühren.
Den Teig in Frischhaltefolie mindestens 3 Stunden, besser noch über Nacht im Kühlschrank lassen.
Den Ofen auf 170 ° C vorheizen.
Den Puderzucker und Kristallzucker in zwei verschiedene Schalen füllen.
Die Mischung aus dem Kühlschrank nehmen und zu Kugeln mit ca. 3 cm Durchmesser formen.
Zuerst drückt man sie leicht in Kristallzucker, so, dass er gut haften bleibt und dann in den Puderzucker. Sie sollen mit einer dicken Schicht bedeckt sein.
Auf dem Backblech anordnen und für 8-9 Minuten ( in meinem Ofen waren 8 Minuten genug ) backen. Man sollte nicht die Zeit überschreiten, denn die Cookies und die Schokolade in ihrem Innern sollen weich bleiben.

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