Mandel-Sesam-Huhn

Dieser Tage flatterte mir unverhofft ein goldgelbes Huhn auf den Tisch. So richtig geflattert ist es nicht, denn es entbehrte bereits jeglicher Federn. Und trotzdem kam es unverhofft. Am frühen Morgen traf ich einen mir gut bekannten Bauern mit Demeterlandwirtschaft. Er klagte, er habe so schöne Masthühner geschlachtet und auf dem Markt auf Laufkundschaft gehofft. Die kam dann aber nicht und so hatte er noch einige Exemplare übrig. Und auf seine Frage: „Willst Du nicht eines nehmen, ich geb Dir Rabatt!“, bin ich gleich mitgegangen. Ich liebe Rabatt und ich liebe gute Masthühner.
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Das Huhn wog satte 2,78 kg und wäre für ein Gericht viel zu viel und auch zu schade gewesen. So habe ich es zerlegt und die Brust, einen Schlegel und einen Flügel zubereitet. Der Rest fand Obdach im TK.
Ein Huhn, so überraschend, erfordert ein besonderes Rezept. Mit viel Mühe habe ich die Haut an vielen Stellen eingestochen und Mandelstifte unter die Haut geschoben. Zur Würze mischte ich Salz, schwarzen Pfeffer, eine Spur Muskat und Rauchpaprikapulver mit zwei EL Traubenkernöl. Da gab ich dann noch etwas fein geschnittene Petersilie und Sesam dazu. Das Huhn darin wenden, diese Würzmischung vorsichtig in die Haut reiben und etwas liegen lassen.
Jetzt den Ofen auf 180° C vorheizen und das Huhn in einer Bratform offen braten. Nach ca 1 Stunde war es wunderbar durch,braun und knusprig.
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Auf die Zutatenliste verzichte ich jetzt. Die Mengen wählt man nach seinem eigenen Geschmack.

Asiatischer Reisnudelsalat mit Steak

Heute wird es mal fernöstlich – oder jedenfalls kann das Gefühl aufkommen. Ich bereite ein leichtes, aber sättigendes Abendessen aus Gurke, Möhren und Reisnudeln mit mariniertem Steak zu. Welches Steakfleisch man nimmt bleibt jedermann überlassen. Ich bevorzuge Flanksteak. Das Flank Steak wird auch Flankensteak genannt. In Deutschland ist dieses Rindfleisch auch unter dem Begriff Rinderlappen bekannt. Die Franzosen nennen es Bavette.
Wenn man das Marinieren nicht mitrechnet, ist das ein ganz flotter Salat: Zubereitungszeit 10 Minuten, Kochzeit 10 Minuten
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Wer es gerne würziger liebt, kann einem Löffel asiatischen Chile-Knoblauch-Sauce der Marinade zufügen!
Beim Steak die dicke Stellen quer zur Faser in Scheiben schneiden
Es müssen nicht Reisnudeln sein. Es gingen auch sehr dünne Spaghetti oder Engelshaar
Wenn es aber Reisnudeln sind, muss man beachten, dass sie sehr schnell garen.

Zutaten:
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 kleines Stück von frischem Ingwer, gerieben
2 EL Sojasauce
4 Teelöffel gerösteten Sesamöl
1 TL brauner Zucker
300 g Steak nach Wahl (Flanksteak, Roastbeef)
1 EL Reisessig
1 Limette, entsaftet (1 Esslöffel)
1 TL Zucker
1 EL Sesam
1 Tasse geraspelte Möhren
1 große Salatgurke, in feine Streifen geschnitten
1 Paket Reisnudeln
1 Tasse gehackte Erdnüsse

Zubereitung:
1. Aus dem gehackten Knoblauch, dem geriebenen Ingwer, 1 EL Sojasauce, Sesamöl und dem braunen Zucker bereiten wir eine Marinade. Die geben wir in einen wieder verschließbaren Plastikbeutel und die Steaks dazu. Soviel Luft wie möglich herausdrücken und das ganze 12 Stunden, oder besser über Nacht marinieren.
2. Für das Salat-Dressing mischen wir die restliche Sojasauce, den restlichen Knoblauch, Reisessig, Limettensaft, Zucker und Sesamsamen. 2 EL Wasser zugeben und sehr gut mischen.
3. Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Abtropfen lassen. Probieren, um sicher zu stellen, dass sie so ok sind.
4. Die Steaks für 4 Minuten auf den Grill legen und danach 5 Minuten ruhen lassen. Quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden.
5. In jede Schüssel geben wir eine Portion Nudeln, Karotten, Gurken und Steakscheiben. Dann kommt das Dressing darüber. Mit gehackten Erdnüssen bestreuen.