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Gewürzspekulatius

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Zu den bekanntesten Gebildbroten gehört der „Spekulatius“. Es ist ein „flaches Gebäck aus gewürztem Mürbeteig in Form von Figuren“, sagt der Duden. Es ist ein grober Irrtum zu glauben, dass der Spekulatius nach dem „St. Spekulatius“, dem Patron der Banker, Manager und Oligarchen, der Diebe und Betrüger, der Verschuldeten und Spielsüchtigen ist und sowohl für Rendite, als auch gegen Insolvenz hilft. Nein, seine ursprüngliche Bedeutung leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für ‚Bischof‘ speculator (‚Aufseher‘, ‚Beobachter‘) her. Die uns bekannten Figuren und Bilder auf den Plätzchen sollen die Nikolausgeschichte darstellen.
Der Spekulatius ist ein traditionelles Wintergebäck, das ursprünglich aus dem Rheinland und Westfalen kam, aber heute in fast keinem Haushalt fehlt. In Belgien und Holland, der Heimat des Spekulatius, genießt man ihn das ganze Jahr. Die uns bekannten Figuren und Bilder auf den Plätzchen sollen die Nikolausgeschichte darstellen. Spekulatius wird bei uns meist als Gewürzspekulatius zubereitet. Er hat die winterlichen Aromen von Kardamom, Nelken und Zimt und passt daher gut zur Weihnachtszeit.

Zutaten
160 g Butter
300 g brauner Zucker
1/4 TL. Salz
50 g geschälte, feingemahlene Mandeln
1 Ei, etwa 2 EL. Milch
600 g Mehl
1 TL. gemahlener Zimt
1/4 TL. gemahlener Kardamom
1/4 TL. gemahlene Nelken
1/4 TL. gemahlene Muskatblüte (Macis)
Milch zum Bestreichen

Zubereitung
Butter, Zucker, Salz, Mandeln, Ei und Milch gut vermischen (rühren).
Das Mehl mit den Gewürzen vermischen und mit der Butter…Mischung einen Mürbteig kneten. Diesen etwa 60 Minuten kühl stellen.
Den Teig zwischen 2 Folien dünn ausrollen (max. 2 mm) und Figuren ausschneiden, sofern man keine Model hat – und das dürften ja die meisten sein. Mit einem langen biegsamen Messer vorsichtig anheben und mit genügend Abstand aufs Backblech legen.
Die Spekulatius dünn mit Milch bestreichen und auf der mittleren Schiene in etwa 12-14 Minuten backen. Wenn sie braun sind, vom Blech nehmen. Es ist oft so, dass sie nicht gleichmäßig braun werden, dann zuerst die fertigen Stücke mit einem Messer vom Blech nehmen und die anderen noch nachbacken.

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