Toettchen

Bunter Linsensalat mit Portulak, Räucherlachs und Scheibchen von der geräucherten Entenbrust

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Brunch – dazu gehören Salate. Heute möchte ich meinen bunten Linsensalat mit Portulak beschreiben.
linsensalat
Ich verwende immer Linsen aus Le Puy (La Lentille Verte du Puy A.O.C.). Dieser Salat, den ich den unterschiedlichsten Variationen anrichte hatte fruchtige Komponenten und wurde durch Portulak ergänzt. Portulak ist in den letzten Jahren wieder häufiger auf dem Markt aufgetaucht. Bekannt ist er seit mehr als 2000 Jahren und ist nicht nur eine Delikatesse, sondern zugleich ein Heilmittel. In den Niederlanden wird er oft als Gemüse zubereitet, während er in unseren Breiten eher als Salat auf den Tisch kommt, für den sich seinen fleischigen, saftigen grünen Blättern besonders gut eignen. Zum Dressing habe ich einen Essig aus der Essigmanufaktur von Theo F. Behrl aus Eggingen im Schwarzwald verwandt.
Zwei Beilagen gab es zu dem Salat: feine Tranchen von der geräucherten Entenbrust und Räucherlachs.

Zutaten:
100 g grüne Linsen aus Le Puy
1 Tomate (nur das Fruchtfleisch)
1 Stück rote Spitzpaprika
1 Schalotte
Olivenöl
Essig
Senf (Dijon)
Salz und Pfeffer
1 Prise Zucker
Petersilie

feingewürfelte Conference Birne
feingewürfelte Aprikose

Die Linsen ca 18 – 20 Minuten bissfest kochen und abschrecken.
Das Tomatenfleisch und die rote Spitzpaprika feinwürfeln. Ebenso verfahren wir mit der Birne und der Aprikose.
Petersilie fein hacken.
Aus dem Öl, Essig, Senf und Gewürzen bereite ich das Dressing.

Alle Zutaten zum Salat gut mischen und schließlich mit dem Dressing vermengen. Gut 1 Stunde anziehen lassen und mit Beilagen, wie z.B. dem Räucherlachs und der geräucherten Entenbrust servieren. Hier kann man variieren, ebenso beim Dressing.
brunch

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18 Kommentare

  1. Oh welch schöner Frühstückstisch – gab es einen ganz besonderen Anlass?
    Dein Linsensalat gefällt mir gut, ich würde allerdings die Paprika lieber komplett gegen z.B. mehr Tomaten austauschen. Ich würde mir so gerne vorstellen, wie Portulak sich geschmacklich darin macht, nur leider kann ich mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal dieses Kraut gegesssen habe. Auch auf unserem Markt habe ich es bisher noch nicht gesehen.

    • Nein, es gab keinen besonderen Anlass, wir frühstücken gerne ausgelassen und allumfassend. Gerne zusammen mit Gästen.
      Liebe Grüße Gerd

  2. Ich mag Linsensalat auch sehr gern. Die Kombination mit Lachs ist toll. Das war sicher ein gelungener Brunch.

  3. Allein an einem so formvollendet und mit Liebe gedeckten Tisch zu speisen, ist ein Vergnügen, das dem Namen Sonntag alle Ehre macht.
    Genüsslich plaudernd delikate Speisen zu verzehren, was könnte entspannender sein.
    Das der Abend genauso entspannend verläuft, wünsche ich Ihnen sehr.
    Liebe Grüße

  4. ach wie lieb gedeckt und alles zubereitet wurde und dann die appetitlich angerichteten Linsen, das war ein Genuss, das sieht man schon.

  5. Ein liebevoll gedeckter Tisch mit einem herrlichen Linsensalat inkl. aller Beilagen. Da wäre ich auch gerne Gast gewesen.
    LG
    Paul

  6. Hmmm, Salat aus Linsen… Das hab ich noch nie probiert, die wandern bei mir immer nur ins Hauptgericht. Großer Fehler, wie mir scheint.
    Liebe Grüße,
    Daniela

    • Linsen sind eine großartige Grundlage für Salate. Sie lassen sich vorteilhaft mit vielen anderen Zutaten kombinieren. Einfach mal versuchen.
      Liebe Grüße Toettchen

  7. Was für ein liebevoll gedeckter Tisch! Besonders die Servietten sind mir gleich ins Auge gesprungen.

    Linsen zum Frühstück habe ich noch nie gegessen, aber deine Variante zu einem kann ich mir sehr gut vorstellen.

  8. Die Linsen habe ich seit dem letzten Linsen-Beitrag wieder vergessen, nun soll es aber einen Linsensalat geben, bald. Ich mag Linsen sehr, macht in der Schweiz auch Salate damit. Sehr schön hast Du angerichtet, den Salat und den Tisch. Wir haben hier Grünzeug, das Portulak visuell ähnlich ist, sowas kommt dann hier rein.

  9. Wunderschön gestylter Abendbrottisch, da würde ich mich gern dazu setzen. Auch für Entenbrustscheue gibt’s hier genug zu essen.

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