Toettchen

Kalbmedaillons mit einer Semmelknödel-Pfifferling-Speckmasse

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Weiter geht es mit dem Menu, dass mit der Tomatenessenz begonnen hatte. Es sind sommerlich angepasst immer sehr kleine Portionen.
kalb_mit_semmelhaube
Zutaten
2 Kalbsmedaillons von ca. 60 – 80 g
1 – 2 altbackene Brötchen
10 g Speckwürfel (Bacon)
60 g Pfifferlinge
1 Schalotte
1 EL Butter
Petersilie
Thymian
Sahne
1 Ei
Muskat
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Zwei Stunden vor dem Zubereiten, die Kruste von den Brötchen abreiben und die Brötchen in kleine Würfel (weniger als 1 cm) schneiden.
Die Pfifferlinge putzen und klein schneiden.
Die Butter in einer Pfanne auslassen, den Speck, die Würfel der Schalotte und die Pfifferlinge dazugeben. Braten bis die sie etwas knusprig werden.
Petersilie und Thymian fein schneiden, mit dem Gebratenem, dass leicht abgekühlt ist zu den Semmelwürfel geben und ein Ei untermengen. Soweit mit Sahne vermischen, bis alles eine klebrige Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und alles die bereits erwähnten 2 Stunden ruhen lassen.

Die Kalbmedaillons mit wenig flüssiger Butter einpinseln, salzen und pfeffern. Auf einen feuerfesten Untergrund setzen (ich nehme eine Stahlpfanne) und aus dem „Knödelteig“ eine Haube formen und aufsetzen.
8 – 10 Minuten im Backofen bei 175° garen.

Dazu servierte ich sommerliches Gartengemüse. Man nimmt das, was der Garten hergibt und dann passt. Aber eigentlich passt jedes Gemüse, wenn man es richtig zubereitet. Ich hielt es ganz einfach und schnell: Jedes für sich kurz blanchiert und noch nach Belieben gewürzt und gesalzen. Die Gewürze? Die Böhnchen in Olivenöl, Blättchen vom Bohnenkraut, Knoblauch und Schalotten und schließlich Salz und Pfeffer. Die Möhrchen und Peteresilienwurzeln mit Petesilie, Salz und Zucker in Butter. Die Kohlrabi mit einem Hauch von Muskatblüte und Butter.

So, das war es. Das Dessert „Kaiserschmarren mit Zwetschgenröster“ ist dann der Abschluss.

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17 Kommentare

  1. Das überbackene Filet klingt interessant und sehr lecker, trifft genau mein Geschmack!
    Und danke für die Erinnerung – ich wollte mal schauen, wie weit meine Möhren im Beet sind :D

  2. Sommerlich angepasst und deshalb möglichst mit wenig Aufwand verbunden, konzentriere ich mich diesmal auf den Hauptgang – ohne im Geringsten den 1. und 3. Gang zu kritisieren – und labe mich dafür alleine am Hauptgang. Zugegeben mit ca. 2 x 80 – 100 Gramm … ;-) Gefällt mir !

  3. Ich merke mir Dein sommerliches Menü schon mal für den nächsten Sommer vor ;-)
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

  4. Klingt absolutut köstlich und die Medallions werden gar nicht angebraten?
    Liebe Grüße,
    Eva

  5. Ein schönes, leichtes Sommergericht. Ich hätte allerdings die Medaillons kurz scharf von beiden Seiten angebraten. So fehlt mir ein wenig das Röstaroma.

    VG
    Paul

    • Die Röstaromen kommen vielleicht etwas zu kurz, aber so waren sie innen schön rosa und die Hube des Semmelknödels ergab dazu einige Aromen.

      VG Gerd

  6. An dieser Sommertafel hätte ich sehr gern Platz genommen.
    Vielleicht schaffe ich es noch zum Dessert,ist es mir das Liebste.
    Köstlich!

  7. Ein tolles Sommermenü! Allerdings die kleinen Portionen … Ich gäb was drum, wenn es eine Jahreszeit gäbe, in der ich weniger essen will. Vor allem von so tollen Sachen wie bei dir! ;)

  8. Da hätte ich mich gerne zu euch an den Tisch gesetzt, ein sehr schönes Rezept, das ich mir auch gut mit Steinpilzen anstelle von Pfifferlingen vorstellen könnte. Beinahe stehlen die Medaillons dem Gemüse die Show, dabei sind das gerade die wunderbarsten Dinge, die der Garten hervorbringt.

    • Beinahe, aber zum Schluss waren sie friedlich auf dem Teller vereint. Ja Steinpilze, dass kann ich mir auch vorstellen. Da ich diese Knödelmasse öfters mache (ohne die Medaillons darunter) werde ich es bestimmt einmal ausprobieren.

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