Toettchen

Jouvarlakia – Reisfleischbällchen-Suppe mit Ei-Zitronensauce

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Ich bin skeptisch, wenn ich in einem griechischen Restaurant essen soll. Das lässt sich manchmal nicht umgehen, vor allem, wenn man eingeladen ist. Meine Skepsis richtet sich nicht gegen die griechische Küche, aber die wird wohl sehr selten in den sogenannten griechischen Restaurants zelebriert. Mich graust es, wenn ich diese unglaublichen Zusammenstellungen wie „1 Filetspieß vom Lamm, 1 Lammkotelett, 1 Leber, 1 Filet, Giros, Zaziki, mit Reis und Pommes frites“ sehe. Dazu kommt die erschlagende Dekoration mit Säulen und Gipsgöttern. Das geht auch anders. Nun war ich aber in den letzten Tagen in einem Restaurant, das nicht so überdekoriert war. Dort aß ich eine ganz hervorragende Suppe. Man muss erwähnen, dass die Speisen der anderen Gäste ebenso gut aussahen und schmeckten.
jouvarlakia
Ich hatte mir sofort vorgenommen, diese Suppe nachzukochen: Jouvarlakia
Zutaten
500 Gramm Reis (Risottoreis)
500 Gramm Hackfleisch, Lamm, Rind, gemischt
1 Zwiebel
2 Eier
Bund Blattpetersilie
etwas Dill
Salz
ein Blatt Liebstöckl
Olivenöl
Mehl
Salz und Pfeffer
Gemüsebrühe

1 kl. Glas Weißwein
2 Eier
Saft von 1-2 Zitronen
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die Petersilien- und Liebstöckelblätter sowie die Zwiebel und den Dill fein hacken.
Das Hackfleisch mit den Kräutern, der Zwiebel und den Eiern und ganz wenig Olivenöl (1 TL) gut vermischen.
Jetzt gebe ich noch den Reis hinein und würze mit Salz und Pfeffer.
Aus der Masse forme ich kleine Bällchen, die in Mehl gerollt werden.

Diese Klößchen kommen in leicht siedende Gemüsebrühe und ziehen dort während einer guten halben Stunde bis 45 Minuten gar. Wenn die Fleischbällchen so weit sind, nehme ich sie kurz aus der Brühe und gebe wenig Hackfleisch und Reis hinein. Das macht die Suppe dann sämiger.
Ab jetzt darf die Suppe nicht mehr kochen. Zuerst kommt das Glas Wein, dann der Zitronensaft hinein und zuletzt die Eier, die wir zu einer schaumigen, cremigen Suppe aufschlagen. Abschmecken und die Fleischbällchen wieder hineingeben.
Mit wenig Petersilie und Dillspitzen bestreuen und servieren.

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