
Hackbällchen werden vielfältig zubereitet und sind allseits beliebt, weil sie alles können: Snack, Suppeneinlage oder als Hauptgericht. Viele Menschen glauben ja, dass Hackbällchen die Erfindung eines schwedischen Möbelhauses sei. Das stimmt absolut nicht. Mit dem folgenden Rezept werden sie eines besseren belehrt. Nicht nur in Schweden, sondern überall in der Welt sind Hackbällchen ein sehr beliebter Klassiker.
Dieses Rezept wird inspiriert durch die traditionelle, spanischen Küche. In Spanien heißen die Bällchen natürlich auch nicht Köttbullar sondern Albodingas, und man findet sie in jedem Tapas-Restaurant auf der Speisekarte.
Für leckere Albodingas muss man nicht ins Restaurant gehen. Selbst hergestellt, zaubert man schnell ein Gericht auf den Tisch, das vor Aromen nur so strotzt. Sie sind ideal als Vorspeise oder zusammen mit einem Glas Rotwein als besondere Leckerei an Abend. Ich habe sie als Hauptgericht auf Spaghetti angerichtet.
Zutaten:
600 g Hackfleisch vom Rind, 1 Ei, 1 TL Fenchelsaat, 4 Knoblauchzehe, 1 Messerspitze Piment d`Espeletto AOP, 250 g gewürfelter Zwiebeln, Olivenöl, 2 Lorbeerblätter, 5 Thymianzweige, 1 kleine Dose Datterine-Tomaten, 1 kleine Flasche Passata, 1 EL Zucker, Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Eine Knoblauchzehe durchpressen und mit Hackfleisch, Ei, Piment d`Espeletto und Fenchel gut mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Masse entweder viele kleine oder wenige große Bällchen formen.
Das Olivenöl erhitzen, die Zwiebeln, feinblättrig geschnittene Knoblauchzehen, Lorbeerblätter und den Thymian kurz braten. Dann die Datterini-Tomaten dazugeben und mit Passata auffüllen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce sollte ein paar Minuten leicht simmern.
Jetzt die Hackfleischbällchen auf die Sauce legen, den Topf leicht schütteln, dann versinken die Bällchen in der Sauce. Ganz langsam auf niedriger Flamme ca. 60 Minuten garen.
Serviert habe ich die Hackfleischbällchen auf Spaghetti und ein Topping aus geriebenem Parmiggiano oben auf gegeben.
Tag der digitalen Unabhängigkeit!

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Lieber Gerd,
es freut mich sehr, dass ich hier nun wieder antworten kann. Ich finde es auch immer wieder faszinierend, wie die Menschheit in allen möglichen Weltgegenden Grundkomponenten unserer Ernährung auf unterschiedliche Weise erfunden hat. An erster Stelle steht vermutlich Brot. Aber Nudeln, gefüllte Teigtaschen, Hackbällchen, Knödel, Krautwickel – es ließe sich beliebig fortsetzen.
Ich lese hier gerne mit großem Interesse weiter. Beste Wünsche an den Bodensee.
Ulla
Liebe Ulla, das freut mich alles und motiviert mich, weiter zu schreiben.
Gerd