Toettchen

Gartenleben und gegrilltes (Suppen-) Siedfleisch

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Es war ein kühler Tag, den wir nach der Hitzewelle unbedingt brauchten. Gegen Abend wurde es sogar sehr kühl. Trotzdem, Grillen war angesagt. Ich hatte eine Experiment vor. Vor mehr als einem Jahr las ich in einem amerikanischen Blog über gegrillte Querrippe vom Rind. Federstück heißt das in der Schweiz, bin ich inzwischen belehrt worden, und Riedhüfel oder dicker Spitz in Österreich. Bisher hielt ich dieses Teil immer für ein ideales Fleisch zur Suppe.
Ich war beim Metzger meines Vertrauens (Denzel in Singen am Hohentwiel (D))und bekam nun ein wirkliches schönes Stück, wie aus dem Bilderbuch. Just als ich das Fleisch gekauft hatte, brachte die W.H. eine schweizer Zeitschrift mit einem Rezept, in dem ebenfalls Querrippe gegrillt wurde. Vorher wurde sie aber im Niedriggarverfahren gegart. So ganz gefiel mir das Rezept nicht, vor allem nicht die Kombination Petersilie und Schnittlauch als Kräuterkruste. Das ist aber für den versierten Foodbloger kein Problem. Die Querrippe (gut 1200 g) kam in einen Bratschlauch zusammen mit einigen Zweigen Rosmarin, Oregano, Thymian und Salbei. 6 Stunden bei 80° C im Backofenund das Fleisch war zart wie Butter.
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Bevor es auf den Grill kam habe ich das Fleisch rundherum mit einer Paste aus Olivenöl, Senf aus Dijon, Knoblauch und den selben Kräutern wie im Bratschlauch, diesmal fein gehackt, eingepinselt. Nun kam es für 5 Minuten auf den sehr heißen Grill. Gewendet und wieder eingepinselt, nach 5 Minuten und nach 3 Minuten wiederholt. Es hatte sich eine wundervolle Kruste gebildet. Durch das herabtropfende Fett schlugen die Flammen hoch, aber das verfeinerte noch den Geschmack, weil ich es immer wieder aus den größten Flammen herauszog.
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Es war so mit das Beste, was wir an Rindfleisch gegessen hatten – beurteilten auch die Gäste. Als Vorspeise gab es gebratene Weinbergpfirsiche mit roten Zwiebeln. Zum Fleisch reichte eine frühsommerliche Gemüseplatte.
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