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Vinoteca in London Farringdon – Borough Market

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Smithfield Market im Herzen Londons ist ein historischer und gleichzeitig der größte Fleischgroßmarkt in Europa. Ganz in seiner Nähe, 7 th Saint John Street, findet man die „Vinoteca“. Eigentlich ist es kein Restaurant, eher ein Bistro. Immer ein wenig überfüllt, ein wenig chaotisch, aber unglaublich freundliches Personal. Wer essen will, sollte sich auf eine längere Wartezeit einrichten.

Bemerkenswert ist die Weinkarte. 300 Weine sind im Angebot, davon ein gutes Drittel offene Weine. Die Speisen auf der Karte werden mit Weinempfehlungen angeboten.
Wir entschieden uns zuerst gemeinsam für Olivenöl und Brot, katalanische Mandeln, Schinken vom Ibericoschwein und kleine Scheiben von einer Chorizo. Danach nahm ich den einzigen vegetarischen Hauptgang: Scheiben vom Polentaauflauf, frittiert, mit einer fruchtigen Tomatensauce und Mozzarella di Bufala. Dazu wählten wir einen „Primitivo A Mano“ (Puglia). Es ist der 11. Jahrgang, der von Mark Shanon und Elvezia Sbalchiero gekeltert wurde. Und er soll der beste von allen geworden sein, den sie gemäß ihrer Unternehmensphilosophie und dem Namen „A Mano“ haben. A Mano heißt: alles von Hand produziert. Es ist ein Wein voll von Düften nach reifen, roten Früchten und einem Hauch der rauchigen Eichenfässer, in denen er gelagert wurde.
Das Tischgespräch drehte sich natürlich auch um Kochen, Fleisch, Fisch und Käse und Frau K. und Herr F. erzählten, dass man in London frische regionale Produkte idealerweise auf dem Borough Market einkauft. Dazu gab es die die Adressen einiger Händler, die ich prompt beim Besuch des Marktes vergaß. Der Markt war beeindruckend. In der Internetpräsentation des Borough Market beschreiben sie das Käseangebot so: Borough Market is a cheese-lovers heaven, filled with great cheese from all over the UK and Europe, made by expert cheesemakers using traditional techniques and then matured to perfection. It is also home to fantastic butter, cream and yoghurt. Es ist sicher ganz richtig. Neben vielen anderen Produzenten bot ein Käser aus dem Emmental unter anderem selbst die in der Schweiz seltene „Belper Knolle“ an.

Es gab verlockende Früchte und Gemüse, eine Anzahl beeindruckender Fleischer hielt Pasteten, Würste und Schinken, ausgezeichnetes Fleisch und Wild feil. Ich konnte mich nicht mehr an die Empfehlungen erinnern und kam zu „The Northfield Farm“. Es war nicht der empfohlene Metzger, – später fand ich meinen Notizzettel wieder: es wäre „The Ginger Pig“ gewesen. Die Qualität der Forerib (3 – 4 Wochen abgehangen) war ausgezeichnet.
Das Angebot des „Ginger Pig“ (im Internet) inspirierte mich trotzdem und hier das Gericht, das es am Samstagabend gab:

Schweinebauch mit Pflaumensauce
Kartoffelstampf mit Löwenzahn, Speck und Schalotten,

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