Fischmolee mit Curryblättern und Kokosmilch

Dieses Rezept stammt von Sumayya Usmani.  Es wurde vor einiger Zeit in einer Sonderbeilage des Observer (UK) veröffentlich und inzwischen mehrmals von mir nachgekocht.

Sumayya Usmani schrieb ein wundervolles Kochbuch unter dem Titel: „Summers Under the Tamarind Tree“.

Sie blogt unter dem Namen „My Tamarind Kitchen“. Ich kann ihre Kochkurse: CONTEMPORARY + TRADITIONAL PAKISTANI COOKERY CLASSES in London wärmstens empfehlen.

Der Name Molee oder auch Moilee kann mit einer Art Curry in Verbindung gebracht werden, die unter Malayali in Südindien als Moli bekannt ist. (Wikipedia)

Dies schnelle Fisch-Curry-Rezept steckt voller südostasiatischer Aromen. Kabeljau wird sanft in einer Sauce auf Kokosmilchbasis mit ganzen grünen Chilischoten und Curryblättern pochiert, um ihm Wärme und Geschmack zu verleihen.

Zutaten:

350 g Kabeljaurücken , ohne Haut, in große Stücke geschnitten
4 EL Pflanzenöl
1/2 TL Senfkörner
12 Curryblätter
1 weiße Zwiebel , fein gehackt
1 TL Ingwer , gehackt
3 Knoblauchzehen , fein gehackt
3/4 TL Kurkuma
1 Prise Salz
2 Tomaten , entkernt und fein gehackt
3 grüne Chilischoten , ganz, aber längs durchgeschnitten
250 ml Kokosmilch
50 ml Wasser
3 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Senfkörner, Curryblätter und Zwiebeln dazugeben und braten lassen. Sobald die Zwiebeln weich sind (nicht braun), Ingwer, Knoblauch, Kurkuma und Salz hinzufügen und 30 Sekunden kochen lassen

Die Tomaten hinzugeben und 1–2 Minuten weiter braten, dann die ganzen grünen Chilischoten hinzugeben. Als nächstes geben wir die Kokosmilch, 50 ml Wasser dazu und reduzieren die Hitze auf niedrig. Abdecken und 7 Minuten köcheln lassen

Wir nehmen den Deckel ab und geben den Kabeljaurücken dazu.  Vorsichtig weiterköcheln, bis der Fisch gar ist (ca. 3-4 Minuten), dann rühren wir den Zitronensaft unter und schmecken mit den bereits genutzten Gewürze ab.

Dazu servieren wir Basmatireis.

Gobhi Gobhi – Blumenkohl nordindische Art

Das Gericht, das ich heute vorstelle, kommt aus der Region Nordindien / Pakistan. In einschlägigen Restaurants wird manchmal Alu Gobhi serviert, was wörtlich übersetzt Kartoffeln Blumenkohl heißt. Seinen Reiz erhält es durch die südasiatischen Gewürze. Gobhi Gobhi ist dagegen ausschließlich Blumenkohl, also Blumenkohl und Blumenkohl. Die Zubereitung ist relativ einfach, die Gewürze sind nicht so ausgefallen, dass man sie nicht bekäme. Alles in allem ein schnelles praktisches Gericht, dass einen indischen Flair in die Küche bringt.
gobhi
Zutaten für 4 Personen
2 EL Pflanzenöl
1/4 Teelöffel Kurkuma
1/2 TL Kreuzkümmelsamen (ganz)
1 EL frisch geriebener Ingwer
1 EL frisch geriebener Knoblauch
1 grüne Chilischote, in zwei Hälften geteilt, Samen und Rippen entfernt
2 kleine Köpfe Blumenkohl, in Röschen geteilt
Salz
1 EL Butter (weich)
1/4 Tasse gehackter frischer Koriander (ersatzweise Petersilie)

Zubereitung
Das Öl in einer großen Bratpfanne bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Wenn das Öl simmert, Kurkuma, Kreuzkümmel, Ingwer, Knoblauch und die Chilischote hinzufügen. Für ca. 30 Sekunden braten, bis die Gewürze duften. Jetzt geben wir den Blumenkohl dazu und würzen mit Salz.
Eine Tasse Wasser zu 2/3 gefüllt zugeben und einen Deckel auflegen. So mit Wasser bedeckt das Ganze für 10 bis 12 Minuten leicht köcheln lassen, bis der Blumenkohl weich ist.
Den Deckel vom Topfes nehmen und das Restwasser bei großer Hitze verdunsten lassen. Die Hitze reduzieren und den Blumenkohl in der trockenen Pfanne in ca. 5 bis 7 Minuten eine goldene Farbe annehmen lassen. (Dabei ab und zu die Pfanne schütteln.)
Die Butter und Koriander hinzufügen und servieren.