Toettchen

Spaghetti all’amatriciana – Spaghetti in einer scharfen Specksoße

| 6 Kommentare

Vor einigen Tagen schrieb die „Kochpoetin“ in einem Kommentar: „Wobei mich ja eher der/die/das Bucatini all’amatriciana interessieren würde.“ Das ging mir nun nicht mehr aus dem Kopf. Bucatini hatte ich keine, also nahm ich Spaghetti. Die sind etwas dünner als Bucatini, was aber der Sache nicht unbedingt schadet. Hinzu kam, dass mir ganz überraschend die Post ein Päckchen mit einem schönen Stück Lardo von einer lieben Freundin brachte. Da hatte ich ja schon fast alle Zutaten zusammen.
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Spaghetti Amatriciana sind eine jener Mahlzeiten, die die italienische kulinarische Tradition mitbegründen. Das Originalrezept wurde stammt aus Amatrice, einer kleinen Stadt an der Grenze zu Latium Abruzzen. Ursprünglich war es eine einfache Mahlzeit für Hirten und von der Farbe her, war es nur weiß: Spaghetti, Speck und Käse und sonst nichts. Im Laufe der Zeit, wurde die Rezeptur verändert, und zu den Grundzutaten kamen Tomaten und Peperoni.

Amatrice Fotos - Besondere Aufnahmen
Dieses Foto von Amatrice wurde von TripAdvisor zur Verfügung gestellt

Zutaten:
400 g Tomaten in grobe Würfel geschnitten
1 große Zwiebel
150 g Lardo (geräucherter Speck ohne Schwarte)
2 – 3 rote Peperoncini
1 EL Olivenöl
1 Schuß Weißwein (trocken)
Salz und Pfeffer
Parmiggiano Reggiano
500 g Spaghetti

Zubereitung
Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Den Speck in 8 x 8mm kleine Würfel schneiden.
Die Peperoncini fein zerhacken oder mörsern.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen, den Speck zugeben und bei mittlerer Hitze unter Rühren anbraten. Die Zwiebelwürfel zugeben mitbraten, bis sie glasig sind. Die Tomaten und die Peperoncini unterrühren und den Wein dazugeben. Alles bei schwacher bis mittlerer Hitze etwa 10 Minuten offen köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Spaghetti kochen, abgießen und nur kurz abtropfen lassen. Noch feucht zur Soße in die Pfanne geben. Dazu geriebenen Parmesan servieren.
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6 Kommentare

  1. Das ist mir auch eine der liebsten Pastasaucen. Ich mag allerdings den Speck etwas mehr ausgelassen bzw. ich nehme gleich Pancetta anstelle von Lardo.
    Beim Anblick des obersten Fotos musste ich übrigens schmunzeln – den Lardo fürs Foto-Shooting direkt auf die schöne Tischdecke zu legen – so etwas bringt auch nur ein Mann fertig ;-)

  2. Jetzt musste ich sooooo lachen. Ich mach den Artikel auf und sehe den Speck auf der Tischdecke. Mein erster Gedanke: «typisch Mann…» Erst dann habe ich den Kommentar vom Elsässerli gelesen. :-D

    Die Zutaten fehlen mir für diese Spaghetti. Aber ich könnte da irgendwas improvisieren. Speck lagert im Keller, Zwiebeln habe ich auch, Parmesan ebenfalls… Und da das ja im Ursprung sowieso ohne Tomaten war… *inKellerflitzundSpeckraufhol*

  3. Danke. :-)
    Das gibt’s ganz gewiss diese Woche noch. Ich habe zwar keinen Lardo, aber deutschen geräucherten, sehr fetten Speck. Herr H. wird sich freuen!

  4. Also gut, das Geschirrtuch sei Dir verziehen ;-)

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