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Riso Nero Venere als Salat

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riso-nero-01Bei schwarzem Reis denken die meisten unwillkürlich an Reis der mit Sepia Tinte eingefärbt wurde. Der Reis, mit dem ich heute koche, hat aber eine natürliche schwarze ins Bräunliche gehende Farbe. Die Legende erzählt, dass er bereits vor Jahrtausenden in China angebaut wurde. Dort war er ausschließlich dem Kaisergeschlecht vorbehalten. In Europa wird er seit ca. 200 Jahren in der Poebene angebaut, und war auch hier einstmals bevorzugt auf den Tischen des Adels zu finden.

Bereits beim Kochen entwickelt er einen sehr intensiven Duft, ähnlich dem Geruch von frisch gebackenem Brot. Im Geschmack ist er leicht nussig.

Er hat eine etwas längere Kochzeit, so um die 40 – 45 Minuten. Im Gegensatz zum Risotto, wird er zuerst gekocht und dann für die weitere Verwendung 8 – 10 Minuten gebraten. Während des Bratens gibt man auch die Zutaten hinzu, die den Geschmack dominieren sollen. Ich habe ihn auf einem Wochenmarkt in Omegna am Lago di Orta gekauft und fast vergessen. Gestern fiel er mir wieder in die Hände. Ganz versteckt stand er im Vorratsschrank. Darum nehme ich mit diesem Rezept am Blogevent „Schatzsuche im Vorratsschrank“ teil. Ich habe dann ein wenig im Netz gesucht und einige interessante Rezepte gefunden:
Riso Venere al Profumo di Mare
Riso venere piccante alla mela rossa, un ricetta mia
Riso Venere con curry di pollo

Wenn man also Zeit hat, entdeckt man plötzlich so viele Blogs die interessant sind. Dank der integrierten Übersetzungsfunktion unterstützt dann Google auch noch mein miserables Italienisch.

schwarzer_reis
Doch nun zu meinem „schwarzen Reis“. Ich verarbeitete ihn zu einem Salat und er wurde Bestandteil einer Salatplatte.
Ich habe den Reis ca. 45 Minuten gekocht, fast ein wenig zu lange, denn seine schwarze Haut sprang bereits auf und der weiße Kern wurde sichtbar. Dann habe ich ihn in einem Dressing aus Maiskeimöl, Himbeeressig und chinesischer Sweet Chili Sauce zusammen mit einer Spur Pfeffer, Salz und wenig Zucker gemischt. Er blieb über Nacht so stehen, um die Aromen des Dressings anzunehmen. Am nächsten Tag, habe ich ihn abtropfen lassen und mit geschnittenen Frühlingszwiebeln gemischt und auf einer gemischten Salatplatte mit angerichtet.

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