Ramen Cabonara

Beim Stöbern auf den Kochseiten der New York Times fand ich ein Rezept von Julia Moskin. Julia Moskin, eine gebürtige New Yorkerin, wurde von den kulinarisch begeisterten Eltern nach Julia Child benannt und ist seit 2004 Mitarbeiterin der Times Food. Sie stellt dort ein Rezept für Ramen Cabonara vor.

Eine Ramen Cabora ist sicherlich kein kulinarischer Höhepunkt und gehört absolut zu den unverfrorensten Gerichten einer Cross over Küche. Doch das Rezept weckte meine Neugier. Es ist ein schnelles Abendessen (oder Mittagessen oder Frühstück), dass man im Handumdrehen zubereitet hat, wenn man Speck, Eier, Parmesan und eine Packung Ramen Nudeln auf Vorrat hat. Die Nudeln hatte ich nicht, aber die gibt es inzwischen injedem Supermarkt.

Zuerst einmal brät man Speckwürfel an, fischt die gebratenen Würfel aus dem Fett und gibt eine Fleisch- oder Gemüsebrühe darauf, um schließlich zwei, drei Löffel Parmigiano Reggiano  unterzurühren.

So habe ich es jedenfalls gemacht. Dann gebe ich die Ramen (Instant Nudeln) in die Brühe und lasse sie garen. Das dauert so 3 – 4 Minuten.

In der Zwischenzeit brate ich ein Spiegelei in Butter so, dass es noch sehr weich ist. Wenn die Nudeln gar sind, rühre ich erst einmal einen Löffel Butter unter, dann schmecke ich die Brühe  – oder vielmehr die Nudeln ab. Dafür nehme ich nur Salz und schwarzen frisch gemahlenen Pfeffer.

Schließlich fülle ich alles in eine Suppenschale, gebe die Speckwürfel darauf und fein geschnittene Röllchen vom jungen Zwiebellauch und das Spiegelei. Das Eigelb mit der Nudelmasse verrührt gibt dem Ganzen noch einen cremigen Geschmack.

Es war wirklich nicht schlecht!

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2 Gedanken zu „Ramen Cabonara

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