Toettchen

Quarkklößchen mit Spinat und Salbeibutter

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Ein wunderbar leichtes Gericht für den Frühling (der hoffentlich bald kommt). Und ein schnelles Gericht, dass auch Kinder, die ansonsten Spinat ablehnen, mögen.

Vor allem sollte man dafür trockenen Topfen bekommen. Trockener Topfen ist im Prinzip Quark, der viel Flüssigkeit verloren hat. In Ungarn, Österreich und auch weiteren Teilen der Alpenländer findet man ihn beim Milchhändler. Um ihn selber herzustellen, kaufe ich Magerquark, den ich in ein Tuch eingeknotet über Nacht über einer Schüssel hängen lasse. So verliert er einiges an Flüssigkeit. Wenn ich eine höhere Fettstufe wünsche, rühre ich später Sahne unter. Aber auch hier heißt es erst einmal beim Einkaufen aufgepasst. Es muss Quark sein und nicht eine Quarkzubereitung. Ja, dass sieht man nicht unbedingt auf den ersten Blick, da verschweigen die Hersteller gerne. Quarkzubereitungen haben oft Wasser, Magerjoghurt und ähnliches als „Streckmittel“, um ihn cremiger zu machen, aber auch Bindemittel, damit die Flüssigkeit sich nicht absetzt. Generell gesagt: Müller-Milchprodukte und Co. nimmt am besten nicht. Auch hier empfehle ich generell Demeterprodukte. Sollte man wirklich echten Ricotta bekommen, kann man den natürlich auch nehmen. Aber auch hier gibt es Ricotta und Ricotta und man sollte genau lesen, was hinten so kleingedruckt auf der Packung steht. Ich persönlich schätze Frischkäse aus Russland, der einem guten Ricotta sehr nahe kommt und den ich hier verwendet habe.
frischkaese-und-spinat
Zutaten
500 g trockener Topfen
250 g Spinat
2 Eier
Mehl ca. 75 g (das kommt immer auf die Saugfähigkeit des Mehls an)
Salz, Pfeffer und Muskat
Parmigiano Reggiano gerieben – soviel man mag
Butter
frischer Salbei
quark_spinat
Zubereitung
Der Topfen, die Eier und das Mehl zu einem Teig verarbeiten, der nicht allzu weich sein sollte. Den Spinat blanchieren, fein hacken und feste, ganz feste auspressen. Dann den Spinat unter die Teigmasse heben. Den teig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und abschmecken.
Wasser erhitzen (große Töpfe sind immer von Vorteil) und leicht salzen. Vom Quarkteig Klößchen abstechen und im leicht simmernden Wasser ziehen lassen, bis sie oben schwimmen. Mit dem Schaumlöffel herausheben, gut abtropfen lassen.
Die Butter erhitzen, leicht salzen und die Salbeiblätter darin leicht braten und über die Quarkklößchen geben.

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3 Kommentare

  1. Das ist ein Rezept genau nach meinem Geschmack. Die Konsistenz des Teiges, sag, wie muss die sein? Kannst Du das noch ein bisschen genauer erklären? Ich bin ja in Sachen Klöße, Nockerln und so nicht gerade Profi… so als Schweizerin wächst man damit ja leider nicht auf.

  2. @ Wilde Henne

    Der Teig muss ähnlich weich, wie ein frisches Weißbrot sein. Dabei sollte er elastisch sein. Ich rolle ihn der Bequemlichkeit halber auf 1,5 cm Höhe auf einem bemehlten Brett aus und schneide die gewünschte Größe erst in 1, 5 cm Streifen und dann in 2 – 3 cm lange Stückchen aus.
    LG Toettchen

  3. Soooo lecker und relativ schnell zubereitet!
    Danke dir für das Rezept, ich kenne mich mit Nockerln etc. auch überhaupt nicht aus, aber es hat wirklich gut geklappt!
    Liebe Grüße an dich!

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