Pürierter Sellerie nach Jamie Oliver

Zutaten
eine Sellerieknolle (oder weniger)
Knoblauch und frischer Thymian nach Geschmack
etwas Brühe (oder auch Sahne)
Salz und Pfeffer

Heute poste ich ein einfaches, schmackhaftes, vegetarisches Gericht, dass von Jamie Oliver stammt. Ich habe ja lange Zeit mit etwas Skepsis auf die Rezepte von Jamie Oliver geschaut. Aber mit der Zeit habe ich erfahren, dass seine Rezepte dass ideale für die Durchschnittshausfrau (oder –mann) ist, weil sie immer gelingen. Leider scheinen viele Menschen mit Knollensellerie ein Problem zu haben, dabei schmeckt diese Knolle herrlich. Hauptsächlich verwendet man sie in Suppen oder fein geschnitten im Salat. Wenn man ihn röstet, wird er süß und ist für sich alleine mit Kräutern oder mit Kartoffeln vermischt und zerdrückt der pure Genuss.
Von der Unterseite der Knolle etwa 1cm abschneiden und die Knolle auf die flache Seite setzen. Jetzt kann man sie problemlos in Scheiben und dann in 1cm große Würfel schneiden. Dafür braucht man keine Lineal, man muss keineswegs perfekt sein.
Ein Kasserolle auf große Flamme erhitzen und drei großzügige Spritzer Olivenöl hineingeben. Danach kommt die Sellerie, Thymian und Knoblauch sowie etwas Salz und Pfeffer hinzu. Umrühren und fünf Minuten lang anbraten, so dass alles etwas Farbe bekommt. Die Temperatur bis zum Köcheln reduzieren, Wasser oder Brühe zugießen, und den Sellerie zugedeckt rund 25 Minuten weich kochen. Sorgfältig abschmecken und mit einem Löffel etwas zerdrücken.
Der eine bevorzugt den Sellerie in Würfeln, der andere stampft ihn lieber zu Brei oder püriert ihn fein und streicht ihn noch durch ein Sieb. Ich finde, der Sellerie sieht schöner aus und schmeckt auch besser, wenn man den Mittelweg wählt und ihn lediglich leicht zerdrückt. Man kann ihn zusammen mit Kartoffeln als vegetarisches Gericht servieren; aber er passt auch zu allen

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2 Kommentare zu Pürierter Sellerie nach Jamie Oliver

  1. Erich sagt:

    Wieder ein einfaches, schönes Rezept. Danke.
    An Deine Aversion gegenüber Jamie Oliver, die ich damals amüsant fand, erinnerte ich mich sofort beim Lesen der Überschrift, bevor ich Deine ersten zwei Sätze gelesen hatte, und ich suchte auch die Stelle. Hier ist sie: „Aber zwei Empfehlung gebe ich trotzdem. Und jetzt kommt bestimmt keine Adresse der neu aufsteigenden englischen Küche, wie zum Beispiel von Jamie Olivier (wo man auch besser nicht hingeht).“ Juni 2014, haha :-)
    Ich mochte seine Rezepte und mag sie immer noch, schnell, simpel, grosszügig mit Olivenöl vor allem. „Kochen mit Jamie Oliver“ ist neben dem dicken Italien-Buch von Marcella Hazan und dem von ihrem Mann wunderschön illustrierten (das war der Grund, zudem habe ich in Kaltenbach bei Stein a. Rh. gewohnt) „Rezepte aus meiner Mühle“ von Marianne Kaltenbach eines der nur drei Kochbücher von vielen, die ich nach Thailand mitgenommen habe.
    PS1: In der Schweiz gelten die Rezepte von Betty Bossi als immer gelingend.
    PS2: Knollensellerie gibt es hier in TH nicht, obwohl in den „Royal Projects“, in denen für die Bergbauern geeignete neue Sorten angebaut, propagiert und gelehrt werden, westliche Gemüse zahlreich sind, wie zB Mangold, Aprikosen, Broccoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Pfirsich, grüner Spargel, etc.

  2. Erich sagt:

    Präzisierung: … eines der nur drei Kochbücher von vielen, die ich in meinem früheren Leben zurück liess, die ich nach Thailand mitgenommen habe.

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