Spinatrisotto mit Gorgonzola und gebackene Salbeiblätter

Ein einfaches Gericht, dass aber immer wieder beliebt ist. Als besonderen Leckerbissen gibt es dazu Salbeiblätter, die in einem Backteig frittiert werden.

Zutaten:
1 Schalotte, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
2 EL Olivenöl
2 EL Butter
250 g Risottoreis (Aborio oder Vialone)
100 ml trockener Weißwein
ca. 500 – 700 ml Hühnerbrühe (Gemüsebrühe geht auch)
250 g Babyspinat
100 g Gorgonzola
2 EL ungesalzene Butter 
1 Prise Salz 
25 g Parmesan
8 -12 Salbeiblätter
100 g Mehl
100 g Speisestärke
1 Ei
Salz
250 ml Mineralwasser mit Gas

Zubereitung:
Das Olivenöl und die Butter in einer Kasserolle erhitzen, den Reis, die Schalotten und Knoblauch zugeben und anrösten. Die Butter sollte schäumen aber nicht zu heiß werden. Dann mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Nach und nach die Brühe zugeben. Vor der nächsten Portion sollte die vorhergehende Menge verkocht sein. Eine genaue Mengenangabe kann man nicht machen, denn jeder Reis hat eine andere Saugfähigkeit.

Kurz bevor der Reis eine cremige Konsistenz erreicht den Babyspinat unterziehen, Parmesan und Gorgonzola dazugeben, unterrühren und an die Herdseite ziehen.

Aus dem Mehl, der Stärke, Salz und Mineralwasser haben wir schon vorher eine Tempurateig angerührt, der etwas ruhen musste. Die Salbeiblätter durch den Teig ziehen und 1 – 2 Minuten frittieren.

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Kartoffelcremesuppe mit geräucherten Forellenfilets

Vor einigen Tagen brachte die Post ein Paket mit sieben Tüten voll verschiedener Kartoffelsorten – ein Probierpaket. Unter anderen war dabei ein Kilo der Sorte AGRIA. Angebaut wurde sie im Ampermoos vom Biolandhof von Andreas und Dorothee Hatzl aus Esting in Oberbayern. Die AGRIA – ist eine halbfeste Kartoffel, die sich besonders für Gratins, Salzkartoffeln und Stampfkartoffeln eignet.  Und es ist die am häufigsten verwendete Kartoffelsorte für Bio-Pommes Frites.

Ich erinnerte mich, dass ich einige Monate zuvor eine Kartoffelsuppe aus eben dieser Sorte beim Egbert Triebelhorn in der Sonne in Wiechs am Randen serviert bekam. Die war so gut, dass ich sie unbedingt nachkochen wollte. Und das ist dabei herausgekommen:

Zutaten:
600 g Kartoffeln, Sorte Agria
1 Zwiebel
1 Stück Sellerie
4 EL Rapsöl
1 Liter Gemüsebrühe
100 g Sahne
etwas Muskat
Salz und Pfeffer
2 Zweige Petersilie
1/4 Bund Schnittlauch

Zubereitung:
Kartoffeln und Sellerie schälen, waschen und in grobe Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und ebenfalls grob würfeln.

Rapsöl in einem Topf erhitzen. Sellerie und Zwiebeln darin unter Rühren anschwitzen. Sobald die Zwiebeln glasig sind, Kartoffeln zugeben. Gemüsebrühe angießen, zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln.

Sahne zum Gemüse geben. Suppe mit einem Pürierstab oder im Foodprocessor glatt pürieren. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Kräuter waschen, trocken schütteln. Petersilie fein schneiden, Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.

Suppe mit ausgelösten Stücken von der geräucherten Forelle und Kräutern anrichten.

Meine Kartoffeln kaufe ich bei “Tartuffli”.

Die Verweise zu Restaurants oder Lieferanten sind nichtkommerzielle Links. Ich bin von der Qualität dieser Restauants bzw. von der Qualität der Ware dieser Lieferanten persönlich überzeugt.

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Ein schneller Kartoffelsalat für Überraschungsgäste

Im Norden Deutschlands wird ein Kartoffelsalat in aller Regel mit Mayonnaise zubereitet. Die süddeutsche Variante mit Brühe, Essig und Öl ist nahezu unbekannt.

In meiner Familie gab es ein Rezept für einen schnellen Kartoffelsalat, der immer dann zubereitet wurde, wenn unerwartet Gäste kamen und keine Zeit zum Kochen war. Oft waren vorgekochte festkochende Kartoffeln auf Vorrat da, weil die gut gelagert und bereits gegart ideal für Bratkartoffel sind. Die musten dann für den Kartoffelsalat herhalten.

Für diesen Salat habe ich mich für die Kartoffel “La Ratte d Ardéche” aus der Picardie entschieden. Diese Kartoffelsorte wurde 1872 gezüchtet, ist festkochend, hat eine gelbe Schale, gelbes Fleisch und hörnchenförmige Knollen. Es ist eine sehr vielseitige Sorte aber besonders gut als Pellkartoffel, für Gratins und Bratkartoffeln. Man findet sie auch unter den Namen La Ratte , Laratte oder in Dänemark zur “Asparges” umgetauft.

Ein kleiner Bund Radieschen aus dem Garten und eine Portion Fleischsalat, der schnell vom Metzger geholt wurde.

Fleischsalat ist aber nicht gleich Fleischsalat. Vor allem sollte man genau auf den Inhalt achten, wenn man diesen Im Supermarkt oder beim Discounter kauft. Mancher Fleischsalat, auch jene die das Prädikat “extra fein” oder “premium” tragen, ist eine Luftnummer und enthält manchesmal keine echte Wurst. Und wieder einmal gilt, gute Ware gibt es beim Metzger seines Vertrauens.

Unter Fleischsalat versteht man in Norddeutschland einen Mayonnaisensalat mit Streifen von der Fleischwurst, im Süden besser als Lyoner oder in Österreich als Extrawurst bekannt. Gurken, Zwiebeln und eventuell Kräutert sind bereits im Fleischsalat enthalten, vielleicht noch ein Löffelchen Senf und alle Zutaten waren bereit.

Die Radieschen werden in feine Blättchen geschnitten, die Kartoffeln in Scheiben und alles zusammen vermengt. Nach 15 Minuten noch einmal abschmecken und mit heißen Würstchen servieren. Die Würschen konnte man auch vom Metzger mitbringen. So richtig echt ist es aber nur mit „Dicken Sauerländern“ aus der Dose.

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