Knusprig pochiertes Ei, Spargel, geröstete Haselnuss und Zitronenthymiandressing

Dies ist ein atemberaubender Spargelsalat, serviert mit mit einem duftenden Zitronenthymian und Haselnussdressing. Dazu gibt es ein knuspriges pochiertes Ei . Ein echtes Frühlingsessen.
Inspiriert zu diesem Rezept wurde ich durch Robert Thompson. Robert Thompson ist der jüngste Koch Englands, der mit einem Stern ausgezeichnet wurde. Seine Gerichte sind leicht, regional orientiert und bestechen durch reine Aromen.

Zutaten:
5 Eier
100ml Weißweinessig
3 Bund grüner Spargel , dicke Stangen
100 g Mehl, gewürzt mit Salz
100 g Panko Semmelbrösel
Pflanzenöl, zum Frittieren
Salz

Für das Haselnuss und Zitronenthymiandressing
2 EL Sherry-Essig
Die Zesten einer unbehandelten Zitrone
1 TL Dijon-Senf
50 ml Haselnussöl
100 ml Rapsöl
1 Zweig Zitronenthymian , Blätter gepflückt
50g Haselnüsse , geschält, halbiert und geröstet
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Wir beginnen, indem wir 4 Eier pochieren und nach ca. 3 Minuten in Eiswasser geben.
Einige Spargelstangen in Längsrichtung sehr dünn schälen und in feine Streifen schneiden und beiseite stellen.
Die Haselnüsse etwas brechen und in einer trockenen Pfanne rösten.

Für das Dressing den Sherry-Essig, die Zitronenschale und den Senf zusammen mit etwas Salz und Pfeffer verquirlen. Langsam das Raps- und Haselnussöl hinzu geben und schließlich einige Zitronenthymianblättern. Daneben gibt es die gerösteten Haselnüssen.

Die ganzen Spargelstangen in kochendem Salzwasser garen, so dass sie noch knackig sind. Aus dem kochenden Wasser nehmen und mit ein wenig Haselnussdressing mischen und die Spargelstangen anziehen lassen und gleichzeitig mit den rohen Spargelstreifen anrichten. Dann in vier Portionen auf Tellern anrichten.

Ein Ei aufschlagen und die pochierten Eier hineintauchen, dann mit Panko umhüllen und goldbraun frittieren, auf saugfähigem Papier abtropfen lassen, leicht würzen und auf dem Spargelsalat anrichten. Vor dem Servieren noch etwas Dressing darüber geben.

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Gegrillter grüner Spargel mit Rapsölmayonnaise

Heute stelle ich ein ganz einfaches Gericht vor: gegrillter Spargel mit einer zarten Rapsöl Mayonnaise. Dafür muss man nicht den Grill im Garten aufbauen, denn dieser hier wurde in Grillpfanne zubereitet. Für mich ist es eines der großen britischen Sommerrezepte.
Die Idee und das Rezept habe ich bei Galton Blackiston abgeschaut. Galton Blackiston, ein Koch, der aus lokalen Produkten der Umgebung von Norfolk qualitativ hochwertigen, unprätentiösen Speisen zubereitet, die er in seinem Restaurant Morston Hall serviert.

Zutaten:
Spargel
12 Spargel , getrimmt von ihren holzigen Basen
3 Tropfen Rapsöl
2 Prisen Salz
Raps-Mayonnaise
500 ml Rapsöl
2 Eigelb
2 TL Dijon-Senf
1/2 Zitrone , entsaftet
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Für die Mayonnaise die zwei Eigelb und den Senf kräftig vermischen. Dazu kann man den Handmixer auf die höchste Stufe stellen. Dann aber muss man auf die niedrigste Stufe gehe (oder noch besser von Hand arbeiten) und langsam das Rapsöl hinzugeben. Dann gibt man die Zitrone tropfenweise in die Emulsion und schmeckt schließlich mit Salz und Pfeffer ab und bis zum Gebrauch in den Kühlschrank geben.

Den Spargel in eine große Schüssel geben. Dazu gießen wir ein paar Tropfen Rapsöl und geben 2 Prisen Salz hinzu und mischen alles mit dem Spargel.
Sobald Ihr Grill heiß genug ist (oder die Grillpfanne auf dem Herd) , legen wir den Spargel auf den Grill, bis er gut gefärbt aber nicht schwarz ist – der Spargel sollte immer noch einen Knirschen haben. Mit der Rapsmayonnaise servieren.

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Spargel auf polnische Art

Wieso jetzt „Spargel auf polnische Art“, wenn ich doch ausschließlich englische Rezepte verbloggen wollte? Nun, die Geschichte beginnt damit, dass die Wilde Henne und ich auf dem Weg zum Tee waren. „Afternoon Tea“ bei Fortnum & Mason. Wir waren etwas früh und kamen bei Hatchards vorbei. Hatchards ist ein Buchhändler seit 1795 und -natürlich neben allem anderen – eine beeindruckende Kochbuchabteilung. Hier stach mir schon einige Tage vorher ein polnisches Kochbuch ins Auge oder besser gesagt, sein Inhalt: „Honey and Rye – modern polish recipes“ von Ren Behan. Es war die Interpretation klassischer polnischer Gerichte, die mich beeindruckte.
Wenn man nun berücksichtigt wie viele polnische Immigranten in Großbritannien leben, dass es überall polnische Geschäfte und Restaurants gibt, kann man dies eventuell sogar zu einem neuen Bestandteil englischer Küche halten.
Die Bezeichnung „a la polonaise“ war mir geläufig: in Butter angebratene Brösel, vermengt mit klein geschnittenen hart gekochten Eiern vermengt. Es geht aber auch anders. Die Bezeichnung „a la polonaise“ entstand dadurch, dass die französische Küche durch viele polnische Emigraten im 19. Jahrhundert beeinflusst wurde. Man kann diese buttrigen Brösel mit Ei über allerlei Gemüse geben.

Jetzt zu meinem Rezept aus „Honey and Rye“ für 2 Personen:
Zutaten:
ungefähr 500 g frischen Spargel
50 g Butter
1 TL Rapsöl
2 Scheiben Sauerteigbrot, ein Brotkrumen zerrissen
2 Eier
2 EL Weinessig
Die Ziesten einer halben Zitrone
Salz
1 TL frische Dillspitzen

Zubereitung
Den Spargel in einem großen Topf ca. 5 Minuten kochen.
Die Butter in einer Pfanne erhitzen und darin die Brotkrumen vom Sauerteigbrot goldgelb rösten.
Die Eier in Essigwasser pochieren.

Den Spargel auf den Tellern anrichten. Mit den Zitronenzesten und dem Dill bestreuen. Die Brotkrumen darüber geben und das pochierte Ei dazu servieren.

Tipps:
Ich habe für die Brotkrumen die Butter flüssig gemacht und die Brotkrumen darin gewendet. Dann backe ich die Brotkrumen für ca. 5 – 7 Minuten auf Backpapier im 175° heißen Ofen. So werden sie gleichmäßiger braun.

Es ist ganz schön anstrengend für mehr als zwei bis drei Personen pochierte Eier so zubereiten, dass sie alle gleichmäßig werden. Jetzt nicht mehr, seit ich einen Sous Vide Stab habe. Ich pochiere die Eier portionsweise und bewahre sie bis zum Servieren in 50° heißen, gesalzenem Wasser auf. Sie garen nicht mehr nach und sind so perfekt.

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