Toettchen

Karamellisierte Vanille-Grießcreme mit geschmortem Apfel

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Es ist wieder kalt geworden. Nachdem wir uns schon an den Frühling gewöhnt hatten, kommt jetzt Kälte, Regen und Schnee zurück. Im Keller lagerten die letzten zwei Boskopäpfel und die wollten verarbeitet sein.
Nun war am 19. März Josephstag, da war es noch warm, da habe ich noch nicht an die Boskopäpfel gedacht. Was das mit dem 19. März zu tun hat? – am 19. März hatte ich Namenstag. Nun kennen mich ja einige unter meinem Rufnamen – und den behalte ich auch bei, aber irgendwann einmal wechselte der selbe. Als Kind wurde ich „Jüppchen“ gerufen, der kleine Joseph und als Kind bekam ich am Namenstag Grießbrei mit Bratapfel. Dieses Jahr bekam ich einen Gutschein von mydays.de und werde demnächst einen Kochkurs in regionaler Küche Badens besuchen. Den Grießbrei mit Bratapfel habe ich ein wenig aufgepeppt und daraus wurde die karamellisierte Grießcreme mit geschmorten Äpfeln.
griescreme_02
Zutaten
1/2 l Milch
1 Vanillestange (oder Vanillemark)
60 g Weichweizengrieß
ca. 50 g Zucker (nach Geschmack)
1 Prise Salz
1 Ei
ganz wenig Orangensaft (anderer Saft tut es auch, aber den hatte ich gerade da)
2 Boskopäpfel
Zucker zum Bestreuen
griescreme_01
Zubereitung
Eiweiß mit Salz steif schlagen. 2 EL Zucker einrieseln lassen und 3 Min. weiter schlagen. Milch und 1 EL Zucker und der ausgeschabten Vanillestange und ebenfalls dem Vanillemark aufkochen. Vanillestange herausnehmen und unter Rühren Weichweizengrieß einstreuen. 3 Min. bei ausgeschalteter Platte quellen lassen. Eigelb, Vanillemark und 1 EL Orangensaft verrühren und unterrühren. Eischnee unterheben.

Boskop in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden und in Butter schmoren.

Die Grießcreme in Portionsschüsselchen füllen und eine Scheibe vom geschmorten Boskop auflegen, mit Zucker bestreuen und 1 Std. kalt stellen.

Groben braunem Zucker auf die Grießcreme und den Apfel geben und mit dem Gasbrenner flambieren und damit den Zucker karamelisieren.
griescreme_04

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16 Kommentare

  1. Ich mag ja keinen Griessbrei. Aber das hier sieht so fein aus, da täte sogar ich probieren. Sowieso bin ich für alles, was caramelisiert ist, zu haben.

  2. Ich bin auch nicht unbedingt für Griesbrei, aber davon hätte ich an diesem trostlosen Montag wirklich gerne ein Schälchen gehabt – *seufz*
    Liebe Grüße,
    Eva

  3. ich bin die Einzige in der Familie, die Grießbrei wirklich liebt. Schon als Kind war alles gut, wenn ich Grießkoch (so heißt das bei uns in Österreich) bekam – am besten noch fast heiß :-)

    • So ging es mir auch als Kind. Spät, in der Steiermark, aß ich liebend gerne Grießschmarren mit Ribisselmarmelade zum Frühstück.

  4. Moi, Grießkoch! Also so nennt man das bei uns. Und ich bin froh, dass bei dir auch Ei reinkommt. Mir wurde nämlich gesagt, da hätten Eier nichts drin zu suchen, aber ich mag das doch mit Ei am allerliebsten. :)

  5. Ich melde mich dann wieder bei einem „richtigen“ Stück Fleisch – oder so ;-)
    Obwohl – bildlich sieht es lecker aus !

  6. Griessbrei, ganz vergessen, das wäre vielleicht später was für unsere Emma, denn jetzt soll sie sich mal an den Karotten-Kürbis-Brei gewöhnen. Natürlich Griessbrei nature für den Anfang :-)
    Soweit ich mich zurück erinnern kann, mochte ich Griessmus nicht, nur die angebratenen Griess-Schnitten, aber vermutlich ass ich es in meiner Vorerinnerungszeit.

    • Angebratene Griess-Schnitten sind etwas Wunderbares. Ich habe oft für meine Buben den Grießkoch am Vortag gemacht, am nächsten Tag Nocken abgestochen und in etwas Butter mit Zucker karamellisiert. Das aßen die für ihr Leben gern.

  7. Wenn das so schmeckt, wie es aussieht, habe ich etwas verpasst ;-)
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

  8. Ich habe mir ein Schälchen davon am Samstag mit geschmorten Birnen als Seelen-Schlechtwetter-Streichler schmecken lassen, einfach nur köstlich! Danke für das tolle Rezept, mein Lieber.

    Dickes Drückerle vom Niederrhein
    Tanni

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