Toettchen

Fleischklösschen für eine Hühnersuppe

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Vor wenigen Tagen hat Magentratzerl „Hühner-Kroketten“ vorgestellt. Das gefiel mir. Ich habe zur Zeit eine Grippe mit allem, was dazugehört. Da ich auf alte Hausrezepte schwöre, kocht beständig eine Hühnersuppe, die als einziges meinen wehen Hals besänftigt. Was macht man dann aber mit dem Fleisch vom Suppenhuhn. Ich habe die Kroketten nachgekocht – und – sie waren herrlich, aber keine Krankenkost. Schon wieder war da, von der nächsten Suppe, eine Hühnerbrust übriggeblieben. Das Brustfleisch ist trocken und eignet sich ansonsten vielleicht als Aufschnitt oder in einem Salat mit Majonaise. Da erinnerte ich mich eines längst vergessenen Rezeptes, das ich mal in einer vietnamesischen Küche kennenlernte.
Es ergibt eine herrliche Suppeneinlage, die ich damals öfters machte. Aber wie das so ist, was man häufig isst, wird man auch einmal leid.
huehnerbrustkloesschen

Zutaten:
Reste vom Suppenhuhn (keine Haut, nur weißes Fleisch)
1 Ei
1 TL Maisstärke
2 EL Erbsen (TK / ganz feine)
Sojasauce
Salz und Pfeffer
Petersilie

Zubereitung:
Das Hühnerfleisch in kleine Stückchen schneiden und mit dem Eigelb, der Speisestärke und einem guten Spritzer Sojasauce in den Cutter geben. Hier wird das Fleisch ganz fein zu einer Paste geschnitten.
Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen.
Die Hühnerfleischpaste, feinstgeschnittene Petersilie und die tiefgefrorenen Erbsen mit dem Eischnee vermischen.
Mit Salz und Pfeffer würzen.

Klösschen abstechen und in simmernder Hühnerbrühe garen lassen (ca. 10 Minuten)

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