Ayurvedische Küche zur Weihnacht

Heute schrieb mich die Deutsche Bahn an: Sie suchen ein Geschenk? Ein Geschenkgutschein der Deutschen Bahn …. Da kann ich ja nur leise lächeln. Die Abenteuer, die ich im letzten Jahr mit der Bahn erlebte, wären erzählenswert.
Gutscheine sind ja eigentlich ein schönes Geschenk. Habe ich doch letztes Jahr auch einen bekommen; für einen Kochkurs „Badische Küche“.
Ich will gar nicht weit ausholen: Jeden Dienstag kommt meine langjährige Freundin Marija zu mir zum Essen. Die meisten dieser Ergebnisse kennt ihr ja, weil ich sie verblogge. Manchmal sind wir zu Dritt, manchmal zu Viert. Ich freue mich immer auf den Dienstag und plane ihn eine Woche voraus. Marija kommt aus Slowenien, aus Trbovlje. Und dann vergleichen wir manchmal das, was sie aus ihrer Kindheit an Gerichten kennt, und das, was ich aus dem Ruhrgebiet kenne. Viele Gerichte ähneln sich. Vielleicht liegt es daran, dass Trbovlje auch vom Kohlebergbau lebt und die Menschen sich in der Mentalität ähneln. Ein Gericht, die „Bergmannssonne – Funšterc ali knapovsko sonc“ hatte ich ja auch einmal vorgestellt.
ayurveda
Doch meistens koche ich Gerichte, die Marija nicht kennt, und dann will sie immer genau wissen, wie man das macht. Und hier ist der Punkt auf den ich hinaus will. Dieses Jahr bekommt Marija zu Weihnachten (und zum Geburtstag – den wir beide Jahr für Jahr am gleichen Tag feiern, und das wenige Tage vor der Weihnacht) einen Gutschein für einen Kochkurs geschenkt, den ich unter „Kochkurse auf Regiondo“ gefunden habe. Warum? Sie bieten Kochkurse bei Klaus-Werner Wagner in Sasbachwalden an, und bei dem war ich bereits einmal. Klaus-Werner Wagner bietet unter anderem einen Kochkurs zur ayurvedischen Küche, zur thailändischen Küche oder allgemein zur asiatischen Küche an. Das interessiert sie. Ich muss nicht lange suchen und weiß, dass diese Kurse empfehlenswert sind. Abgesehen davon kann man das einfach online buchen.
Ich verschenke das ja nicht ohne Hintergedanken. Denn wenn sie wieder kommt, komme ich wahrscheinlich in den Genuss eines großartigen Menus. Das nennt man „nachhaltig Schenken“.
(Das Bild wurde mir zur Verfügung gestellt.)

Print Friendly, PDF & Email
Share on Facebook

8 Gedanken zu „Ayurvedische Küche zur Weihnacht&8220;

  1. Sehr schön, die indischen Gewürze. Aehnliche sind in meinem früheren Leben hängen geblieben und nicht mit nach Thailand gekommen. Ich hatte in Indien eine grosse flache Blechdose gekauft, in der in 6 schönen offenen Blechgefässen 6 indische Gewürze waren, dazu Dosen mit Vorrat der 6. Ich erinnere mich an Mehti, Kalonji Seeds, Mangopulver, Haldi (Turmeric), Cumin, Asafoetida. Dazu hatte ich ein ajurvedisches Kochbuch und manche der Gerichte daraus gekocht. Auch das war eine gute Zeit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*